LabVIEW® |
Grafische
Mess-Software
Virtuelle
Instrumente (VI) für Windows®
Vorab, ein zusammenfassender
Bericht zum Thema:
http://www2.qe-online.de/qe/live/fachartikelarchiv/qe_ha_artikel/detail/30079873.html
LabVIEW® ist eine Art grafische Programmierumgebung, die auf einer symbolischen Darstellung beruht. Beispielsweise wird ein Signalschaltplan quasi als Blockdiagramm "verdrahtet" und in einem zweiten Fenster mit entsprechenden Frontpanel-Symbolen verknüpft, um Schaltzustände und Messwerte zu visualisieren. Zweck ist es, Meß- und Steuerhardware in Aussehen und Funktion möglichst praxisnah zu simulieren und dabei komplexe Aufgaben in Kürze zu lösen. In erster Linie werden unsere Produkte aber von ProfiLab-Expert oder einer direkten Programmiersprache wie Delphi-5 oder Visual-BASIC6 unterstützt. Wenn eine Bibliothek (DLL-Treiber) zur Verfügung steht, können zum Teil unsere Karten und Module über andere Visualisierungssoftware wie HP®-Vee (jetzt Agilent® VEE) oder LabVIEW® von National Instruments® direkt mit Call-Funktionen angebunden werden. Da wir selber diese VI-Programme nicht genau kennen, können wir Ihnen hierzu leider keinen Support anbieten. Bitte lesen Sie hierzu unsere FAQ-Seite. Bei Rückfragen zu LabVIEW®, bitten wir Sie, sich mit dem Hersteller dieser Software in Verbindung zu setzen. Soweit uns bekannt ist, werden hierzu auch umfangreiche Einsteigerkurse und weitergehende Literatur angeboten. Eine gute Übersicht, wie man DLLs in LabView® einbindet finden Sie unter: http://www.christian-hamp.de... Interessante Informationen, wie man unter Linux zu Zuge kommt, finden Sie unter: http://www.linux-magazin.de...
Eigene DLL einbinden und
Hardware ansteuern:
Natürlich besteht die
Möglichkeit, dass Sie eine eigene DLL
programmieren und diese Funktionen in LabVIEW® aufrufen, oder das
Sie über ein Hardware-Tool: AccessHW.DLL
mit Befehlen wie <In Port.vi> und <Out Port.vi> beliebige PC-Hardware
auch manuell an LabVIEW® anbinden (besonders für ISA-Karten mit
festen I/O-Adressen nützlich). Einen Installationsbericht finden Sie
dazu auf der National Instruments® Seite unter: http://sine.ni.com...
VI für Windows 2000 / XP
KlibDrv2.DLL-Treiberanbindung
für Labview 6 und
Labview 7-Express
Das folgende VI-Beispiel zeigt, wie ein Hardware-Port unserer PCI-1616 TTL-I/O-Karte ermittelt wird und unter Windows 2000/XP mit Labview 6i unter Anbindung der externen CALL-Funktionsaufrufe verwendet werden kann. Das VI-Beispiel ist exemplarisch und gilt generell für alle anderen Kolter PCI-I/O-Karten, da sie über den gleichen Registeraufbau arbeiten: BASE-Adress+0 = OUT Register Data 0...7, BASE-Adress+1 = OUT Register Data 8...15, BASE-Adress+4 = INP Register Data 0...7, BASE-Adress+5 = INP Register Data 8...15. Der Übersicht halber wurde hier nur das Bit0 verwendet. Es können selbstverständlich noch weitere Bits, I/O-Ports und PCI-Karten angesteuert und eingebunden werden. Anfolgend die Screencopys der Labview-Oberflächen. Bild unten: Einfaches VI mit Bit 0 Steuerung.
Die Ausgabe der Bedienfläche:
Der VI-Schaltplan zu diesem
LabVIEW® - Projekt:
VI-Beispiel inkl. Labview
6 Script-Source: Download PCI-IO.VI
Das nächste VI-Beispiel ist etwas umfangreicher und zeigt, wie eine PCI-Karte mit 16 In und 16 Out byte-weise angesteuert wird. Neben dem getpci_kolter und outb_kolter Befehlen werden zusätzliche Funktionen wie check_kolter und inb_kolter verwendet. Statt den dezimalen Eingabefeldern kann natürlich auch eine Batterie von 8 oder 16 Schaltern bzw. LEDs verdrahtet werden.
Der VI-Schaltplan zu diesem
LabVIEW® - Projekt:
Die Ausgabe der Bedienfläche:
VI-Beispiel inkl. Labview
6 Script-Source: Download PCI-IO16.VI
DLL & SYS Treiber zur
PCI-I/O-Karte unter Windows 2000/XP: KlibDrv2.DLL
und KlibDrv.SYS
VI für Windows 2000 / XP
KlibDrv2.DLL-Treiberanbindung
für Labview 6 und
Labview 7-Express
Das folgende Beispiel zeigt,
wie unsere PCI-ADxx-DAC4 Karte mit Labview unter Windows 2000 / XP angesteuert
wird. Die Ausgabe der 4 D/A-Kanäle ist in diesem Test-Beispiel noch
fest auf +10, +2.5, -5 und -10 Volt voreingestellt. Das VI-Beispiel ist
auch mit der Labview-Demosoftware direkt lauffähig und abänderbar
(ohne Passwortschutz). Das VI-Beispiel ist exemplarisch und gilt generell
für alle anderen Kolter PCI-ADxx-DAC4, PCI-ADxx und PCI-DAC4 Karten,
da sie über gleiche Registerbelegungen verfügen.
Der VI-Schaltplan zu diesem
LabVIEW® - Projekt:
Die Ausgabe der Bedienfläche:
VI-Beispiel inkl. Labview
6 Script-Source und neue DLL/SYS/VXD-Treiber:
Download LV_PCIAD.ZIP
Das nachfolgende Beispiel zeigt, wie alle Funktionen der PCI-ADxx-DAC4 Karte in einem VI unter Windows 2000 / XP angesprochen werden. Die Ausgaben der 4 D/A-Kanäle ist in diesem Test-Beispiel jeweils ein 12-bit Wert, der den Spannungsbereich +/- 10 Volt umfasst. Mithin liegt der Nullpunkt bei dem Digitalwert 2048. Das VI-Beispiel ist auch mit der Labview-Demosoftware direkt lauffähig und abänderbar (ohne Passwortschutz). Das VI-Beispiel ist exemplarisch und gilt generell für alle anderen Kolter PCI-ADxx-DAC4, PCI-ADxx und PCI-DAC4 Karten, da sie über gleiche Registerbelegungen verfügen.
Der VI-Schaltplan zu diesem
LabVIEW® - Projekt:
Die Ausgabe der Bedienfläche:
VI-Beispiel inkl. Labview
6 Script-Source und Treiber:
DLL Download: KlibDrv2.DLL
(neuster Stand)
SYS Download: KlibDrv.SYS
VI Download: pciadxxdac4.vi
ACHTUNG:
Diese
älteren VI-Beispiele laufen nur unter Windows 9x/ME, mit nur einer
PC-Karte !
Aktuelle
LV-Treiber zum herunterladen:
LVPCI1616.ZIP
Vi-Beispiel für LabView® zur PCI-1616 Karte, 18 k >> Bild1
+ Bild2
(representativ für
alle unsere PCI-Digital-I/O Karten mit 16 In / 16 Out)
LVPADDA.ZIP
DLL und LIB für alle PCI-ADxx-DAC4 Karte, 80 k
LVPADVI.ZIP
Vi-Beispiel für PCI-ADxx-DAC4 Karte
VI Beispiel-Anwendung
<< auf Bild klicken
VI Treiber für PCI-ADxx-DAC4
<< auf Bild klicken
|
VISA-Module... und mehr Eine kurze Einführung von National Instruments: http://www.messweb.de/produkte/kj1701604.htm LabVIEW® ist quasi eine grafische Programmiersprache, die fast ausschliesslich mit Iconen arbeitet, aber auch Funktions-DLLs und implementierbaren C-Code zulässt. LabVIEW® wurde in erster Linie darauf hin abgestimmt, zeitkontinuierliche technische Prozesse zu überwachen und/oder aktiv zu steuern. Die virtuellen Instrumente, sogenannte VIs, dienen beispielsweise zur Darstellung von erfassten Messwerten (z.B: von Sensoren) oder zur Steuerung einer realen, komplexen Industrieanlage. Mit entsprechenden LabVIEW-Treibern bzw. offenen VIs werden Mess.- und Steuersignale der I/O-Hardware enlockt. Sie lassen sich zudem über eine schier unendliche Vielfalt an Funktionen mit den virtuellen Steuer- und Anzeigeelementen beliebig, verdrahtungsorientiert verknüpfen. Dabei können recht komplexe Hierarchien entstehen. Nach erfolgreicher Programmierung können mit einem Application Builder (zusätzliche Software) auch Anwendungen als Stand-Alone-EXE erzeugt werden, ohne weitere LabVIEW®-Lizenzgebühren zu berappen. Für die Einbindung von 8/16-bit Digital-I/O-Karten, ob ISA oder PCI, können LabView®-interne VISA-Module oder implementierbarer Code genutzt werden, die eine direkte Ansteuerung als 8,16 und 32-bit read/write-Operation innerhalb der VI über Port-I/O zulässt. Auch Schaltungen, die den legendären 8255-PPI beinhalten, können über mehrere VI-Funktionen direkt adressiert werden. Siehe Beispiele auf der LabView®-CD unter: examples\daq\digital\digital.h. Gleiches gilt für den 8253/-54 Counter-Baustein, zudem ebenfalls I/O-Funktionsblöcke (in der ICTR-Gerätesteuerung) exsistieren, die u.a. im VI-Refernzhandbuch zu LabView ausführlich beschrieben werden. |
Folgende I/O-Karten können daher ohne zusätzliche Treiber direkt unter Windows 9x/ME mit LabView® betrieben werden:
PCI:
PROTO-3
/PCI, PCI 1616, PCI-OPTO-RELAIS, OPTO-3 /PCI, PCI-RELAIS
ISA:
PROTO-1,
Relais-1,2,3, Opto-1,2, OPTO-3 N/P, UNIREL, Timer-2, 48 TTL I/O, PLSI-Karte,
ST-1,2,3, Multi-72, I/O-Multi-Schaltkarte
Literatur
zu Labview®
von
National InstrumentsTM
VIP
2003 - Virtuelle Instrumente in der Praxis
Begleitband
zum Kongress
Laut NI werden neben den klassischen Bereichen der PC-basierten Mess- und Prüftechnik, erstmalig auch die Bereiche Design, Simulation, Modellierung sowie Prototyping in separaten Kapiteln wiedergegeben. Damit wird die Bedeutung der PC-orientierten Mess- und Prüftechnik entlang der Wertschöpfungskette vollständig dokumentiert. Erst die PC-orientierte Mess- und Prüftechnik mit ihren umfangreichen Anbindungsmöglichkeiten schlägt die Brücke zwischen den Disziplinen "Design - Entwicklung - Produktion" und ermöglicht letztlich hochwertigere Produkte kostengünstiger zu produzieren. Dem Buch ist eine CD-ROM mit der Demo-Version von NI Vision Builder for Automated Inspection beigefügt.
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Interessentenkreis: Dieses Buch wendet sich an Hard- und Software-Entwickler, Lehrer, Wissenschaftler, Studenten sowie sonstige Entscheider in Forschung, Lehre und Industrie. Angaben
zum Buch:
Das Buch ist im Buchhandel oder direkt bei National Instruments erhältlich. |
Inhaltsverzeichnis in PDF |