Optokoppler |
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Galvanische Trennung
mittels Optokoppler
Ein Optokoppler besteht aus
einem Lichtsender und einem Lichtempfänger. Als Lichtsender werden
Leuchtdioden (ähnl. LED) verwendet, die Infrarot-Licht oder rotes
Licht abstrahlen. Als Lichtempfänger werden Fotodioden, Fototransistoren,
Fotothyristoren, Fototriacs, Foto-Schmitt-Trigger und Fotodarlingtontransistoren
verwendet. Sender und Empfänger sind in einem kleinen Tunnel gegenüberliegend
angeordnet, das übertagende Medium sind Photonen - kurz Licht.
Das Schaltungsbeispiel ist recht
simpel mit einer Leuchtdiode und einer Fotodiode aufgebaut. Optokoppler
gibt es in der Regel in den IC-Bauformen DIL oder SMD mit 4..16 Anschlüssen.
Manchmal findet man sie auch in Transistorbauform. Es gibt einzelne Koppler
oder auch Optokoppler-Arrays z.B. TLP620-4.
Anwendungen
Optokoppler werden immer
dann eingesetzt, wenn Schaltungsteile voneinander galvanisch getrennt (elektrisch
isoliert) werden müssen, oder wenn nachfolgende Schaltungen keine
Rückwirkung auf vorhergehende Schaltungen haben dürfen. Der Optokoppler
lässt sogar Spannungsunterschiede bis mehrere 1000 Volt zwischen Eingang
und Ausgang zu (typenabhängig). Der Optokoppler CNY17F hat beispielsweise
eine sehr hohe Isolationsspannung von 5300 VAC. Zur galvanischen Trennung
in elektromedizinischen Geräten ist der Einsatz von diesen Bauelementen
Grundvoraussetzung um kein Menschenleben zu gefährden. In den meißten
Industrieapplikationen reichen bereits Trennspannungen von 500 oder 1000
Volt völlig aus.
Der Grundartikel wurde uns
freundlicherweise von Herrn Patrick Schnabel zur Verfügung gestellt.
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