FAQ |
Oft
gestellte Fragen - hier die Antworten
FAQ steht für "frequently
asked questions"
Wir nutzen eine PCI-Counter-1 Karte mit einem rotarischen Encoder. Sind bei niedrigen Drehzahlen Fehler möglich? Wie funktioniert die Quadratur Zwei- bzw. Vierfachauswertung diesbezüglich?
Die 4-fach-Auswertung ist am sichersten, wenn es gilt, Impulse auszuwerten und insbesonders bei Richtungswechsel keine Fehlmessungen zuzulassen. Die 1-2-4 fach-Auswertung ist nur insoweit Frequenzabhängig, dass wenn ein U/D-Zähler 20 MHz erfassen kann, bei der 2-fach-Auswertung nur noch max. 10 MHz und bei der 4-fach-Auswertung nur noch max. 5 MHz erfasst werden können. Diese Eigenschaft ist schaltungstechnisch durch den Quadraturdekoder bedingt und damit nicht abänderbar. Zählfehler entstehen hauptsächlich immer nur dann, wenn Geber (bzw. deren Ausgänge) prellen, die 90-Grad gegenphasige Signalerzeugung verschoben ist, ein Phasensignal aus Sparsamkeitsgründen nicht angeschlossen wurde, oder das Signal durch andere Störquellen beeinträchtigt wird (fehlende Schirmung des Kabels, zu hohe Leitungskapazität, zu hoher Potentialunterschied an den Maschinen, schlechte EMV oder gestörte Erdverhältnisse, unstabile oder ungesiebte Spannungsversorgung am Geber...).
Worauf beziehen sich die 5 MHZ "Taktverarbeitung" bei der 3x24BIT-Inkrementalkarte?
Die Taktverarbeitung ergibt sich aus der Systemfrequenz (20 MHz Quarzoszillator), womit die Zähler intern getaktet werden. Bei 4-fach-Auswertung ergibt sich somit eine maximale Geber-Verarbeitungsfrequenz von 5 MHz. Höhere Taktraten sind nicht erlaubt.
Mit einem Drehgebersignal soll ein modulo-n Trigger (als Ausgangspuls) erzeugt werden. Ist das möglich?
Nein. Weder die ISA- noch die PCI-Karte erzeugt echtzeitfähige Triggerimpulse. Diese Karten können nur inkrementale Gebersignale auswerten und zählen. Dazu werden A, B und Z (alle TTL/CMOS) vom Inkementalgeber benötigt. Die digitalen Ausgänge dienen lediglich als Status-Signal (für untergeordnete Zwecke) und werden durch Bit-Programmierung der 8255-PIO auf Registerebene erzeugt. Diese Ausgänge haben keinen direkten Bezug zum Zähler.
Sind Linux- oder Windows-Treiber für die 3x24BIT U/D-Karte (ISA-Bus) verfügbar?
Nein. Ich selber arbeite nur mit einem TURBO-PASCAL(5)-Beispiel unter DOS. Dieser Quellcode ist auf unserer CD enthalten.
Wie schnell sind Port-I/O-Befehle auf meinem Rechner möglich?
Diese Frage stellt sich nahezu täglich. Die Geschwindigkeit, mit der sich I/O-Zyklen über Port-Befehle generieren lassen, wird einerseits durch die Karte selbst, durch die verwendete Bus-Technologie bsp. ISA- oder PCI-bridge, ser. COM-Port, USB-Schnittstelle..., und durch die Rechnerverarbeitungsgeschwindigkeit (CPU, BIOS, Mainboard...) mitbestimmt. Da letzere durchaus beachtlichen Schwankungen unterworfen sind, erhält man folglich keine genaue Aussage darüber. Insbesonders, wenn Messwerte in Echtzeit dargestellt werden sollen, können zusätzliche Verzögerungen durch das Betriebssystem, die Grafikkartenansteuerung und der Anwendung selbst zum Tragen kommen. Um sich eine grobe Vorstellung über die mögliche Verarbeitungsgeschwindigkeit machen zu können, ist es üblich, eine Dummy-Schleife mit 1 Mio. Zyklen zu programmieren, in der ein Ausgabe-Port (bit) beipielsweise von der LPT-Schnittstelle verwendet wird. Diesen kann man dann mit einem Frequenzzähler oder Oszilloskop real ausmessen. Einen relevanten Bezug zur I/O-Geschwindigkeit erhält man nur, wenn ausschließlich die Komponenten programmiert werden, die später in unveränderter Zusammenstellung zum Einsatz kommen. Doch achten Sie darauf, dass Sie nicht nur das gleiche Mainboard, sondern auch das gleiche Betreibssystem benutzen: Denn auch hier können noch unterschiedliche Task-Zeiten für den I/O-Prozess entstehen, die zum Teil sehr treiberabhängig sind.
Wie kann man bei A/D-Karten die Abtastrate einstellen?
Die Abtastrate gibt die Anwendung bzw. das ausführende Unterprogramm letztendlich selbst vor. Port-Befehle bestimmen die Wandlung und Steuerung der R/C- und EOC-Bits am jeweiligen ADC auf low-level-Ebene, so dass der Anwender maximalen Zugriff auf die Hardware erhält. Die Steuersequenzen werden direkt an den I/O-Ports (auf Registerebene) mit Schreib- und Lesebefehlen vollzogen. Eine Möglichkeit zur festen Einstellung von spezifischen Wandlungsraten (ähnlich wie bei Speicheroszilloskopen) gibt es daher nicht, da die Programmierung die Wandlungsdauer unmittelbar beeinflusst. Unsere A/D-Karten verfügen weder über einen eigenen Prozessor, noch über einstellbare Takt-Timer oder Memory-Bereiche. Ein neuer (gewandelter) Messwert entsteht erst, wenn eine bestimmte Reihenfolge von Portbefehlen befolgt wurde und in Byte/Word-Variablen übertragen ist. Wer dennoch mit festen Abtastzyklen Messwerte einlesen möchte, kann dies nur über programmierte Software-Timer (Funktion des Compilers), oder über selbstgeschriebene Delay-Schleifen erreichen. Wer Profilab-Expert nutzt, hat es wesendlich einfacher, da hier variable Timerblöcke mit Sample-and-Hold-Funktionen entsprechend kombiniert werden können, so dass Messwerte mit bestimmten Intervallen in Zwischenspeicher (Rechner-RAM) eingeschrieben werden. Diese Messwerte haben dann einen zeitlichen Bezug zueinenander. Die timerblock-gesteuerte Wandlung erreicht jedoch selten die volle Geschwindigkeit, die der A/D-Wandler zur Verfügung stellt, da sehr viel Rechenleistung für zusätzlichen Subcodes und andere Task-Prozesse verbraucht wird, welche nicht mit der Messwert-Wandlung unmittelbar in Zusammenhang stehen. Aus diesem Grund sind DOS-Programme unkomplizierter und um ein Vielfaches schneller.
Prinzipielles Beispiel
zur Programmierung:
- Start
- Multiplexer (Messkanal)
einstellen
- warten bis Messwert am
A/D-Wandler ansteht
- A/D-Wandler R/C-Bit von
READ auf CONVERT stellen
- in Schleife EOC-Bit (Wandlungsende)
abfragen, wenn true weiter
- A/D-Wandler wieder auf
READ stellen
- LOW- und HIGH-Byte getrennt
einlesen, ggf. L/H-Byte umschalten
- digitales Datum in Volt
umrechnen und darstellen
- Ende
Um einen Pt100 Sensor an meinen Mikrorechner anzuschließen benotigt man einen entsprechenden Messumformer. Wie kann man aus den am Analogeingang gewonnenen Werten (4-20mA bzw. 0-10V) den entsprechenden Widerstandswert des Pt100 ermitteln?
Zur Umwandlung von Pt100 Temperaturwerten (equivalent zum Widerstandswert) in ein 0(4)...20mA Meßsignal benötigt man entsprechende Konverter (Messwandler), die mit einem Referenzstrom (typ. 1mA) den Leitwert des Sensors in einen Meßstrom umwandelt. Anschließend muss das Signal im PC oder Mikrorechner wieder mit Formeln und einer zweidimensionalen Tabelle umgerechnet werden. Die Umrechnung erfolgt auf Basis der individuellen Temperaturkurve des Sensors, die der Konverter in den Meßstrom bzw. in ein messbares Ausgangssignal umwandelt. In der DIN (oder auch bei manchen Pt100-Herstellern) gibt es Umrechnungstabellen, die zum Pt100-Sensor entsprechende Widerstandswerte zu den unterschiedlichen Temperaturen angibt. Diese Werte sind i.d.R. nicht linear und können daher nicht mit einem festen Faktor versehen werden.
Wir wollen XY- bzw. Xt-Schreiber durch A/D-Karten (Type: PCI-AD12LC/DE) und PCs ersetzen. Ist die Karte dafür schnell genug?
Der verwendete ADS7806 A/D-Wandler hat eine max. Abtastrate von 40 kHz, der 8-Kanal DE-Multiplexer ADG407 benötigt je nach Genauigkeit etwa 1...10us pro Kanal. Die genauigkeitsabhängigen Umschaltzeiten für analoge Spannungen finden Sie im Datenblatt. Bitte vergessen Sie jedoch nicht, dass die Software den wichtigsten Part bei der Datenerfassung übernimmt. Mit Profilab-Expert lassen sich beispielsweise nur ca. 500 Hz...3 kHz auf einem PIII-1GHz realisieren. Je nach Betriebsystem kann die Datenaufnahme auch noch langsamer werden (z.B. unter Win NT4, 2000, XP). Da sich jedes System zeitlich anders verhalten kann, ist es unabdingbar vorher ein (Referenz-)Testsystem aufzubauen, um eine erfolgreiche Konfiguration für nachfolgende Aufbauten festzulegen.
Wir möchten eine 50 Hz Sinusschwingung mit der PCI-AD16 Karte erfassen. Welche Software bzw. Betriebssystem empfehlen Sie hierzu?
Der ADS7807 hat eine max. Abtastrate von 40 kHz, der Multiplexer benötigt typischerweise ca. 10us/Kanal bzw. etwas mehr, je nach Genauigkeit, die man damit erreichen möchte (siehe Datenblatt MPC506). Um möglichst die hardwaretechnischen Fähigkeiten der PCI-Messkarte auszuschöpfen ist eine schnelle, hardwarenahe Programmierung notwendig, da multifuktionale Datenerfassungsprogramme (z.bsp. RealView) nicht sonderlich auf Geschwindigkeit, sondern auf Vielseitigkeit ausgelegt sind. Falls Sie sich eine eigene Programmierung unter Windows zutrauen, empfehle ich hierfür die Programmiersprache Delphi. Meine besten Erfahrungen habe ich mit Delphi-5 unter Windows 98SE bei Nutzung des KlibDrv-Treibers gemacht, womit sich Abtastraten eines A/D-Kanals von 5 kHz oder mehr, je nach Rechner, problemlos erreichen lassen. Damit sollten sich dann auch 50Hz-Signale mit genügender, zeitlicher Auflösung erfassen lassen. Ein kleines Delphi-Beispiel finden Sie dazu auf der mitgelieferten Treiber-CD.
Wozu dient der TS Transientenschutz auf den A/D-Karten in der Praxis?
Die bipolaren Transientenschutzdioden bewirken beispielsweise, dass bei einer kurzen Überpannung kein größerer Schaden an der Hardware oder dem PC entsteht. Der Einsatz ist dort sinnvoll, wo beispielsweise das Messkabel oft gelöst oder gesteckt wird, bzw. Messfühler gewechselt werden. Der Transientenschutz ist jedoch nicht in der Lage, Masse-/Potentialfehler oder 230 Volt Netzspannungen "abzufangen" und Überspannungen von >15 Volt über einen längeren Zeitraum zu begrenzen.
Ein Kunde ist im Besitz einer PCI-AD16-DAC4 und möchte gerne wissen ob es möglich ist, die ersten acht Eingangskanäle mit 200 Ohm Widerstände für eine Strommessung zu bestücken. Was gilt zu berücksichtigen?
Ein Vorwiderstand-Array mit 200 Ohm ist nicht empfehlenswert, da eine zu hohe Verlustleistung umliegende Komponenten unnötig erwärmt. Bei voller Bestromung aller Kanäle könnte die zulässige Verlustleistung des Bauteils zudem überschritten werden. Zur 0...20 (25)mA-Erweiterung wird daher ein 100 Ohm Array angeboten, um den Messbereich von 8 Analog-Kanälen umzugestalten. Dazu wird der erste Rv Vorwiderstand auf 10 Ohm bestückt, sodass sich für die Quelle ein Gesamtwiderstand von 110 Ohm + Leitungswiderstand ergibt. Die Jumperung wird für diesen Messbereich gemäß 0...2,5 Volt voreingestellt, sodass sich für die restlichen acht Spannungseingänge ebenfalls ein Messbereich von 0...2,5 Volt ergibt. Dies gilt bei der Umkonfiguration zu berücksichtigen. Geeignete 100 Ohm (Mess-)Arrays bieten wir mit 2% oder 0,1% Toleranzen an.
Wir benötigen für die AD12LC (ISA) Karte einen Eingangsschutz gegen Überspannung. Gibt es für diese Karte eine entsprechende Beschaltung die mit geringem Aufwand gesteckt /eingebaut werden kann?
Bei der AD12LC (ISA) Karte liegt der Multiplex-Eingang direkt über dem Widerstand-Array am Eingang der Sub-D-Buchse an. Ein wirksamer Eingangsschutz ließe sich nur daduch herstellen, indem man an der Zuleitung eine 5.1 Volt bipolare TAZ-Diode parallel zu jedem Eingang schaltet und zur Signalquelle ein Rv ~ 500R...2k2 in Reihe legt. Bei einer Überspannung kann somit die überschüssige Spannung am Rv abfallen und über die TAZ-Diode gegen GND abgeleitet werden. Diese Betrachtung gilt jedoch nur bei eingeschaltetem PC, da sonst der Multiplexer (im betriebsspannungslosen Zustand) niederohmig bleibt. Bei abgeschaltetem PC muss also immer sichergestellt sein, dass keine schädlichen Spannungen den analogen Multiplexer erreichen. Siehe Datenblatt CD4067. Um einen sehr einfachen Multiplexer-Schutz zu realisieren, reicht es oftmals aus, den Kurzschlußstrom (Offline) dadurch zu reduzieren, indem man den vorhandenen Rv (i.d.R. 10/100R) auf 2k2 o.ä. umbestückt. Damit wird der Maximalstrom auf ~2,5 mA @ 5 Volt Eingangsspannung begrenzt, sodass der Multiplexer nicht mehr zu Schaden kommt. Es gilt zu prüfen, ob dieser Schutz bereits ausreichend ist, bevor solche Anpassungen stattfinden. Wenn noch größere Rv-Vorwiderstände für ein höheres Schutzziel verwendet werden sollen, muss der Folge-OP (uA741) gegen einen hochohmigen OP (teurer) z.B. OPA27GP ausgetauscht werden, da er sonst den Eingangskreis zu sehr belastet und damit das Messergebnis verfälscht.
Wir benötigen eine Messkarte, die genau 500 Messungen pro Sekunde unter Windows aufzeichnen kann. Können Sie uns hierzu beraten?
Leider sind zeitliche Systemprozesse (u.a. auch Hardwarezugriffe) generell unter Windows (insbesonders unter NT-Systemen) nicht exakt vorhersagbar bzw. programmierbar, da diese dem Task-Manager und dessen zeitliche Zuteilung (Kernel) unterliegen. Somit können höherpriore Threads eventuell die Synchronität gefährden, bzw. die Kommunikation kurzzeitig unterbrechen. Der hierbei beobachtete Daten-Jitter kann unter schlechten Bedingungen (bsp. externe Task-Funktionen) bis zu 200ms betragen! Für zeitsynchrone Anwendungen unter NT-Systemen kann man daher nur Messkarten empfehlen, die über eine Art eigene "Intelligenz" verfügen, Daten unabhängig vom Betriebssystem erfassen und in einem großen RAM-Speicher für weiteres Controling zwischenspeichern (redundanter Datenfluss). Diese speziellen Messkarten führen wir jedoch nicht in unserem Produktportfolio. Unsere Messkarten sind allesamt Port-gesteuert und verfügen (bis auf ein Übergaberegister) über keinen weiteren FIFO- oder FILO-Speicher.
Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der Erstellung von intelligenten Prüfgeräten. Bisher wurde dazu immer ein externes Mikrocontrollersystem (ähnl. Datenlogger) mit seriellen Schnittstellen verwendet. Nun möchten wir diese Funktionen direkt im PC verwalten und die Ein-/Ausgabe-Peripherie mit bis zu 50kHz über USB steuern. Ist diese Verarbeitungsgschwindigkeit kontinuierlich möglich?
Nein. Ein endloser Datenstream mit 50 kHz (insbesonders unter Windows mit virtuellen USB-Treibern) ist auf normalen USB-Konvertern nicht möglich. Meine Erfahrung mit den Handshake-Leitungen zeigt zudem, dass ein Togglen der Bits über die Windows-API im Schnitt 7ms benötigt. Unter 2000/XP-Systemen kommen weitere Verzögerungen hinzu (Task, Prioritäten, Interrupts...), so dass eine redundante Sample-Rate nie gewährleistet werden kann. Teilweise müssen Datenflussunterbrechungen von bis zu 200 ms mit einkalkuliert bzw. hingenommen werden, wenn beispielsweise das Betriebssystem Speicherinhalte auf der Festplatte auslagern muss, oder die Maus während der Datenaufnahme bewegt wird, oder andere, wichtige Ereignisse den augenblicklichen Task-Prozess quasi einfrieren.
Laut Ihren Datenblättern sind Ihre PCI-Karten als schwinggeprüfte Industriequalität ausgewiesen. Die Befestigung der Sub-D Buchsenleiste scheint uns aber für unseren Einsatzzweck nicht fest genug zu sein. Können wir diese Karten auch mit verschraubten Steckverbindern erhalten?
Natürlich können wir auf besonderen Wunsch (gegen Aufpreis) Stecker oder Buchsen mit M3 Schrauben fest montieren. Doch bedenken Sie, dass sich gerade diese starre Verbindung durch mechanische Schwingungen lösen kann, und damit keine echte Sicherheit bietet. Für diesen speziellen Fall schlage ich daher eine Fixierung mit Acryl, Silikon oder PVC-Heißkleber vor, damit eine elastische Verbindung den Steckverbinder mechanisch unterstützt. Wenn eine höhere mechanische Belastung Ihrer Anlage durch Schwingungen erwarten läßt, schlage ich zusätzlich die Verwendung von schwingungsgedämpften Industrie-PCs vor. Alle Karten und Module wurden mit 0,15mm Sinus-Schwingung, bei 10-55 Hz, 30 min. lang geprüft. Größere Belastungen wurden nicht getestet. Weiterhin muss ich darauf hinweisen, daß je nach Aufwand, mit einer erheblichen Lieferzeit zu rechnen ist, da keine vormontierten Produkte mit Standard-Steckverbinder mehr verwendet werden können und für jeden Extra-Fall die Fertigung quasi neu "angefahren" werden muss.
Wir möchten gerne einen Produktkatalog anfordern. Können Sie uns einen Katalog zusenden?
Leider ist der Katalog zum letzten Mal im Jahr 1998 erschienen, da viele Kunden und Interessenten eine CD und das Internet als Informationsmedium vorziehen. Zudem konnte die schnelle Produktentwicklung nicht mehr rechtzeitig in Katalogen umgesetzt werden, sodaß unsere Informationen nunmehr direkt über das Internet abrufbar sind. Alle Informationen, die sich auf der Katalog-CD befinden, können Sie auch von unserer Webseite herunterladen. Die Katalog-CD enthält zudem keine zusätzlichen Produktunterlagen und verweist in PDF-Dokumenten stellenweise auf Teile der Kolter-Webseite (bsp. Inbetriebnahme, Sicherheitshinweise, Rechtshinweise...). Hinsichtlich des Umweltschutzes (bsp. Abholzen von Wäldern) halten wir die Herstellung von Katalogen u.a. Printmedien für nicht mehr zeitgemäß.
SMD ist doch viel moderner. Warum verwenden Sie noch alte DIL-ICs?
Das SDM-Bauteile viel moderner sein sollen, stimmt nur teilweise. SMD-ICs sind zwar kleiner, aber nicht besser als DIL-ICs, denn sie beinhalten oft die gleiche Schaltung, bei schlechteren Trenneigenschaften, kleinerem Störabstand und damit schlechteren EMV-Eigenschaften (betreffend Isolation), sowie schwierigerem Handling (Beispiel ESD). Mit gesockelten DIL-ICs lassen sich Schaltungen noch nachträglich leicht optimieren, was mit SMD fast nicht möglich ist, da die winzigen Leiterbahnen und der Lötstopplack, bei häufigem Wechsel der Chips, erheblich Schaden nimmt. Da wir alle wichtigen E/A-Halbleiter-ICs sockeln, bietet sich der Vorteil, dass man sie vor Ort sehr schnell auswechseln kann (z.B. defekter Optokoppler, Multiplexer...). Fazit: DIL-ICs sind zwar größer und teilweise etwas teurer, aber wesendlich servicefreundlicher.
Wir haben eine Messkarte/Modul gekauft und haben jetzt Probleme mit verschiedenen Potentialen. Warum konnten Sie uns das nicht vorher mitteilen, dass wir jedes Signal mit teuren Trennverstärkern isolieren müssen?
Wie Sie wissen, unterliegt jeder Messaufbau anderen Kriterien. Oftmals (zu 99%) werden Trennverstärker überhaupt nicht benötigt. Warum sollte man also generell mit "Kanonen auf Spatzen schießen", denn schließlich wollen Sie doch kein unnötiges Geld verplempern. Sind Potentialunterschiede verschiedener Signalquellen zu erwarten (z.B. bei langen Sensorkabeln oder empfindlichen, massebezogenen Messungen und insbesonders bei asymetrischer Signalübertragung), muss natürlich jedes Signal einzeln galvanisch isoliert werden, um Massefehler oder Schleifen weitgehend zu unterbinden. Dazu verwendet man i.d.R. universelle Trennverstärker mit 3-fach-Trennung. Leider habe auch ich noch keine hellseherischen Qualitäten entwickelt, um Ihren hypothetischen Messaufbau im Voraus aus der Ferne zu beurteilen.
Private Anmerkung: Es gibt in der täglichen Praxis oftmals zahlreiche Schaltungen und Aufgaben, an denen Messungen vorgenommen werden müssen. Diese sind in ihrer Vielzahl und Qualität so unterschiedlich, daß sie hier nicht einmal annähernd aufgeführt werden können. Außerdem verlangt fast jede Schaltung eine spezielle Meßtechnik, die häufig nur für ein Gerät oder für eine ganz kleine Serie gilt. Grundsätzlich gilt: Je mehr messtechnische Schaltungen vorhanden sind und je vielseitiger sie angewendet werden können, umso leichter und schneller lassen sich Messungen im größeren Umfang durchführen. Damit soll jedoch nicht gesagt sein, daß man für die in der Praxis vorkommenden Messungen nun ein besonders umfangreiches Equipment benötigt. Es hängt vielmehr von der Geschicklichkeit, dem Einfühlungsvermögen und dem Grundwissen des Technikers ab, was er aus den vorhandenen Aufbauten, Baugruppen und Meßergebnissen an Möglichkeiten herausholt, und ob er sich an die technischen Regeln hält, die für ein funktionierendes Ganzes erforderlich sind.
Ihre Karte lief bisher auf einem anderen System einwandfrei. Auf einem neuen System kann ich Ihre Karte jetzt nicht mehr installieren bzw. programmieren und habe jede Menge Probleme mit meinem Betriebssystem. Können Sie mir weiterhelfen?
Sind Sie wirklich sicher, dass hier noch keine Antwort helfen konnte?
Weitere
Links:
http://www.heise.de/ct/00/05/148/
http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,2137526,00.htm
http://www.supportnet.de/support/support.asp?kat2=Hardware
http://www-pc.uni-regensburg.de/systemsw/W2KPRO/w2kinst.htm
http://www.pcwelt.de/ratgeber/windows/19309/2.html
http://www.computerhilfen.de/magazin-windowsinstallation.php3
http://www.windowscorner.de/modules.php?name=News&file=article&sid=201
http://www.windows-forum.info/
http://www.winboard.org/index.php?act=idx
http://www.treiber.de/
http://www-pc.uni-regensburg.de/systemsw/WIN95/w95updateproblem.htm
http://www.chip.de/
http://www.winhelpline.info/forum/
http://www.wintotal.de/Tipps/Rubrik.php?RBID=4
http://www.windows-tweaks.info/html/shutdownguide.html
http://www.golem.de/0303/24657.html
http://www.treiber-forum.de/welcome.php4
http://www.pqtuning.de/hardware/chipsatz.htm
http://www.administrator.de/Probleme_bei_Windows_2000.html
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2000/win9xguide/
http://www.tippscout.de/Windows-Installation-Von-CD-installieren_tipp_2030.html
Private Anmerkung: Sorry, aber wenn Sie bei mir nur Ihr Betriebssystem monieren möchten, bin ich leider nicht Ihr richtiger Ansprechpartner. Auch wenn es niemanden zu interessieren scheint: Für technisch industrielle Anwendungen (bsp. komplexe Fertigungssysteme) empfehle ich persönlich aus guten Gründen immer noch DOS mit ISA-Karten, wenn es gilt, unliebsamen Überraschungen vorzubeugen. Überspitzt gesagt: Kappen Sie die Internet-Leitung, formatieren Sie die Platte und installieren Sie MS-DOS-6.2 wenn Sie eine einigermaßen funktionierende Basis wünschen. Natürlich kann man dann 99,9% jeglicher Bunte-Bildchen-Software sowie PnP-Komponenten komplett einmotten. Abenteuerliche Viren-Geschichten, nicht nachvollziehbare Inkompatibilitäten sowie nie-endendes Treiber-Elend höre ich mir nicht mehr länger an. Leider werden in Problemfällen oftmals Betriebssystem-, Overclocking- oder grundsätzliche Installationsfehler als Fehler in meinen Produkten ausgelegt, was zugegebenermaßen für den Laien kaum zu unterscheiden ist, aber zu endlosen Untersuchungen, Diagnosen und Erklärungen führt. Dieses selv-made-Theater bin ich wirklich leid, denn meine Produkte können nunmal keine Mängel in Betriebssystemen, deren Installationen oder Missachtungen von technischen Regeln und Vorschriften beheben. Übrigens, wenn Sie mal nach Köln kommen, können Sie ja mal das Hännseschen-Theater besuchen. Köln ist immer eine Reise wert.
Nette
Schmunzel-Links:
http://www.dau-alarm.de/dotm-0604.html
http://www.dau-alarm.de/dotm-0304.html
http://www.dau-alarm.de/dotm-0604.html
http://www.dau-alarm.de/dotm-1103.html
http://www.dau-alarm.de/dotm-1203.html
http://www.netzmafia.de/skripten/bs/index.html
Wo bekomme ich denn noch ein ordenliches DOS her?
Wer ein vernünftiges DOS benötigt, wird z.B. hier fündig: http://www.phystechsoft.com
Warum hat KOLTER ELECTRONIC keine 500 MHz Realtime 16-bit 32-Kanal isolierte A/D-Karte mit einzeln programmierbaren Messverstärkern und kostenloser Oszilloskope-Software im Angebot?
Solche funktionsüberfrachteten Karten bieten wir nicht an.
Ich möchte Ihr Produkt über ein 10/100Mbit-Netzwerk oder das Internet betreiben. Haben Sie hierfür Beispiele?
Nein. Mit Netzwerken und Internetprotokollen kenne ich mich nicht aus.
Gibt es einen DirectX-Treiber bzw. Beispiele zu Kolter-Produkten?
Leider nein. DirectX ist keine Schnittstelle, die in der Automatisierungstechnik weit verbreitet ist. Sie dient ehr der graphischen Aufbereitung und Visualisierung von Prozessen, die im Hintergrund des Betriebssystems vorbereitet werden, um sie schneller und störungsfreier auf dem Desktop zu präsentieren. Falls Sie Messwerte unter Windows visualisieren möchten, empfehle ich hierzu den Einsatz von Profilab-Expert.
Ich suche verzweifelt nach Mainboards mit ISA-Steckplätzen. Haben Sie eine Adresse, wo man diese Boards noch beziehen kann?
Ja, schauen Sie hier: http://www.itox.com/pages/products/mothers/boards.cfm
Wo finde ich eine Schutzart-Tabelle?
Zum Beispiel hier: http://www.user.fh-stralsund.de...
Was macht eigentlich eine Watchdog Karte?
Eine Watchdogkarte ist für den PC unerläßlich, wenn das zuverlässige Arbeiten von Server-Systemen und eine ständige Funktionsbereitschaft gewährleistet werden soll. Die Watchdogkarte überwacht die Funktion eines auf dem PC laufenden Programms oder das komplette System. Sobald der PC und dadurch das auf ihm laufende Programm abstürzt, reagiert die Watchdogkarte und führt einen Neustart des Rechners aus.
Ihrer Website entnehmen wir, dass Sie elektr. Ausrüstungen liefern. Wir sind Hersteller von Maschinen und kompletten Anlagen und interessieren uns für Ihren USB-TTY 20mA Loop Konverter zur Programmierung an Siemens PLC-Geräte der Serie S5, insbesonders 95U, 100U, 115U. Können Sie uns vorab technische Dokumentationen und entsprechende Anschlussverdrahtungen Ihrer Ausrüstung zu den PLCs zusenden?
Technische Dokumentationen als Verbindungslayout (Anschlussbeschaltungen) zu PLCs oder anderen Steuerungen exsistieren leider nicht. Dies sind lediglich Informationen, die uns glaubwürdige Kunden gaben, dass sie eine Verbindung mit unserem Produkt herstellen konnten. Da wir selber keine SPS-Steuerungen in unserem Prüflabor führen, können wir diese Aussagen nicht überprüfen oder entsprechende Verbindungslisten anfertigen. Soweit wie möglich wurden alle anderen, verfügbaren Unterlagen bereits auf der Webseite veröffentlicht.
Wo finde ich ein Forum, dass sich mit Anlagentechnik und Elektroinstallationen beschäftigt?
Hier: http://forum.electronicwerkstatt.de
Wo finde ich ein techn. Forum, dass Themen zur PC-Elektonik behandelt?
Hier: http://www.mikrocontroller.net/forum
Ich bin noch sehr unerfahren in Sachen Elektronik, Mess- und Automatisierungstechnik. Können Sie mir ein Buch empfehlen, damit man einen leichten Einstieg in diese komplexe Materie erhält?
Ja, dazu gibt es neben den üblichen Lehrbüchern gleich mehrere, interessante Literaturquellen. Wer aber nicht selber gerne Tag für Tag viele Stunden über Jahre lang hinweg bastelt, gute und weniger gute Erfahrungen an Schaltungen sammeln möchte, Berechnungen anstellt um sie anschließend wieder zu verwerfen da die Praxis oft einen besseres belehrt, und neben einem Lötkolben sowie üppigen Bauteilesortiment keine Messgeräte wie Multimeter und Oszilloskop besitzt, dem wird die ausschließliche Verwendung von Literatur leider nicht viel nützen. Praktische Erfahrung ist nicht durch anlesen von Wissen ersetzbar.
Einige Empfehlungen hierzu:
- Das komplette Werkbuch
Elektronik, von Dieter Nührmann, Franzis Verlag GmbH, Poing 2002
- Erfolgreich Messen Steuern
& Visualisieren mit PCI Mess-Systemen, B.+C.Kluth, Franzis Verlag,
Poing 2000
- Messen, Steuern, Regeln
mit Visual BASIC,von T.Tilli, Franzis Verlag, Poing 1995
- Professionelle Schaltungstechnik,
Franzis Verlag GmbH, Poing 1998
- Handbuch der PC-Mess-
und Steuertechnik, von Burkhard Kainka, Franzis Verlag GmbH, Poing 2001
- PC-Schnittstellen, von
Michael Thieser, Franzis Verlag GmbH, Poing 1996
- Workshop der Automatisierungstechnik,
von Gerd Bittner, Franzis Verlag GmbH, Poing 1999
- Elektronik Design Kit,
von Stephan Weber, Franzis Verlag GmbH, Poing 2002
Wo finde ich ausführliche Datenblätter über Standard-ICs?
Bei jedem IC-Hersteller, oder z.B. hier: http://www.mcu51.com/download/digitpdf
Wo finde ich kleine Adapterplatinen z.B. für Sub-D?
Hier: http://www.conelek.com
Welche Kenntnisse werden benötigt, um Schaltungen, Messkarten oder Module in Betrieb zu nehmen?
Wie Sie wissen, ist eine nachprüfbare, fachliche Qualifikation zur Inbetriebnahme, Wartung oder Verwendung unserer Produkte erforderlich. Eine fachliche Ausbildung in IT und Elektronik (bsp. Elektronik-Pass 1) oder als staatlich geprüfter Elektrotechniker mit IT-Kenntnissen ist normalerweise ausreichend. Wichtig ist, dass Sie sich mit der Materie genügend auskennen und neben theoretischen Kenntnissen auch praktische Erfahrungen in Hard- und Software gesammelt haben. Folgende Grundlagen und Fachthemen sind für eine Qualifikation jedoch mindestens erforderlich:
- Mathematisch-physikalische
Grundkenntnisse
- Grundkenntnisse in der
Elektrotechnik und Informationstechnik
- Umfassende Kenntnisse
betreffend Betriebssysteme und deren Installation
- Umfassende Kenntnisse
in der Programmierung mit (VB)BASIC und Delphi-5
- Umfassende Kenntnisse
in der Automatierungstechnik (bsp. Potentialtrennung)
- Praktische Fähigkeiten
zur korrekten Installation von Schaltungen
- Gefahren erkennen, Schutzmaßnahmen
und Unfallverhütungsvorschriften beachten
- Schaltpläne erstellen,
Schaltungen verstehen und nach Plan errichten
- Industriegerechter Schaltschrankaufbau,
korrekte Filterung und Verkabelung
- Fehlerbeseitigung und
EMV-Maßnahmen zur Störsicherheit im Anlagenbau
- Kenntnisse im Umgang mit
Relais- und Schützschaltungen
- Fehler bei Schützen,
Relais und deren Verkabelung erkennen und beseitigen
- Grundlagen der EMV: Störaussendung,
Störfestigkeit, Netzstörungen und ESD
- Kenntnisse in der Entstörung
von hoch- & niederfrequenten Phänomenen
- EMV-gerechter Aufbau von
geschirmten Schaltschränken und Signalschnittstellen
- Umfangreiche Kenntnisse
im Umgang mit digitalen und analogen Schaltungen
Eine fachliche Grundausbildung (z.B. an der IHK) beinhaltet beispielsweise:
- physikalische und mathematische
Grundlagen:
Bewegung, Geschwindigkeit,
Beschleunigung, Masse, Kraft, Gewichtskraft, Drehmoment, Arbeit, Energie,
Leistung, Wirkungsgrad, Rechnen mitGrößen, SI-Einheitensystem,
Grundrechenarten, Potenzieren, Radizieren, Einheiten und mathematische
Zeichen, Rechnen mit Taschenrechner, Eingabemethoden, Rechnen mit Zehnerpotenzen,
Gleichungen und Formelumstellungen, grafische Darstellungen, Koordinatensysteme,
lineare Funktionen, quadratische Funktionen, Hyperbel- und Winkelfunktionen,
empirische Funktionen, Parameterdarstellung, Fachrechnen
- elektrotechnische Grundlagen:
Materie und Wärme,
Aufbau der Materie, Atomaufbau, elektrische Ladungen,Ionen-, Atom- und
Metallbindungen, elektrotechnische Grundbegriffe, Potenzial, Spannung,
Strom, elektrisches Feld, Erzeugung elektrischer Spannung, Wirkung des
elektrischen Stromes, Spannungs- und Stromarten, Fachrechnen
- der einfache Stromkreis:
Kennzeichnung und Messung
von Spannungen und Strömen, Zählpfeilsystem, Zusammenhang zwischen
Strom, Spannung und Widerstand, ohmsches Gesetz, Messung des ohmschen Widerstandes,
elektrische Arbeit, Energie und Leistung, Umwandlung elektrischer Energie,
Effektivwerte von Spannung und Strom, Eigenschaften elektrischer Leiter,
spezifische Leitfähigkeit und spezifischer Widerstand, Stromdichte,
Temperaturabhängigkeit des Widerstandes, Festwiderstände, Grenz-
und Kennwerte, Kennzeichnung, Bauarten und Bauformen, Messübungen,
Fachrechnen
- der erweiterte Stromkreis:
Parallelschaltung von Widerständen,
1. kirchhoffsches Gesetz, Reihenschaltung von Widerständen, 2. kirchhoffsches
Gesetz, gemischte Schaltungen, unbelastete Spannungsteiler, Bauformen vonveränderbaren
Widerständen, belastete Spannungsteiler, Widerstandsnetzwerke, vereinfachen
von Widerstandsnetzwerken, Brückenschaltungen, Messübungen, Fachrechnen
- Messtechnik:
analoge Messgeräte,
Messwerke, Eigenverbrauch, Messfehler, Skalensymbole, Vielfachmessgeräte,
Spannungs-, Strom- und Widerstandsmessgeräte, analoge und digitale
Multimeter, Messverfahren, Spannungs- und stromrichtige Messung, Messung
von Widerstandswerten, Innenwiderständen, elektrischer Leistung und
Arbeit, Kapazitäten und Induktivitäten, RLC-Messbrücken,
Oszilloskope, Blockschaltbild, Bedienungselemente für Elektronenstrahlröhre,
Y-Ablenkung, X-Ablenkung und Triggerung, Zweikanal-Oszilloskope, Messung
von Spannungen, Strömen, Periodendauer, Frequenzen und Phasenverschiebungen
mit dem Oszilloskop, elektrische Messung nichtelektrischer Größen,
Messübungen, Fachrechnen
- Gefahren des elektrischen
Stromes:
Zwei- und dreiphasige Wechselstromsysteme,
symmetrisch belastete Drehstromsysteme, Schutzmaßnahmen in der Elektrotechnik,
Unfallschutz, Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme,
Schutz gegen direktes und bei indirektem Berühren, Schutzarten, Schutzklassen,
Schutzkleinspannungen, Schutzleiter, Netzformen, Fehlerstrom-(FI)-Schutzeinrichtungen,
Fachrechnen
- Spannungsquellen:
Gleichspannungsquellen,
Primär- und Sekundärelemente, Eigenschaften und Kenndaten, Bauarten
und Bauformen, elektronische Gleichspannungsquellen, Wechselspannungsquellen,
Funktionsgeneratoren, Belastung von Spannungsquellen, Innenwiderstand,
Anpassung, Leerlauf- und Kurzschlussbetrieb, Zusammenschaltung von Gleichspannungs-
und Wechselspannungsquellen, Messübungen, Fachrechnen
- das elektrische Feld:
Feldstärke, Influenz
und dielektrische Polarisation, Energieinhalt des elektrischen Feldes,
Kondensatoren an Gleichspannung, Kapazität, Auf- und Entladung, Reihen-
und Parallelschaltung, Kondensatoren an Wechselspannung, Kapazitiver Blindwiderstand,
Phasenverschiebung, Blindleistung, Kondensatorverluste, Eigenschaften und
Kenngrößen von Kondensatoren, Bauarten und Bauformen, veränderbare
Kondensatoren, Messübungen, Fachrechnen
- das magnetische Feld:
Pole, Feldlinien, elektrische
Durchflutung, magnetischer Fluss, Flussdichte, magnetische Feldstärke,
magnetischer Kreis, Remanenz, Koerzitivfeldstärke, Kraftwirkungen,
Elektromagnete, Motorprinzip, Halleffekt, Induktionsgesetz, Generatorprinzip,
Selbstinduktion, Induktivität und Energieinhalt, Spule an Gleichspannung,
Ein- und Ausschaltvorgang, Spule an Wechselspannung, induktiver Blindwiderstand,
Reihen- und Parallelschaltung, Phasenverschiebung, Verluste, Transformatorprinzip,
Bauarten und Bauformen von Spulen, Transformatoren und Relais, Messübungen,
Fachrechnen
- Zusammenwirken von Wirk-
und Blindwiderständen:
mathematische Grundlagen
für Zeigerdiagramme, Reihenschaltung von R und C, Zeiger- undLiniendiagramme,
Spannungsteiler aus R und C, Reihenschaltung von R und L, Zeiger- und Liniendiagramme,
Spannungsteiler aus R und L, Verlustfaktor und Spulengüte, Leistungen
bei R-C- sowie R-L-Reihenschaltungen, Parallelschaltungen von R und C sowie
R und L, Zeiger- und Liniendiagramme, R-C- sowie R-L-Parallelschaltungen
als Stromteiler, Verlustfaktor und Kondensatorgüte, Leistungen bei
R-C- sowie R-L-Parallelschaltungen, R-C-L-Reihenschaltung, Zeigerdiagramme,
Reihenresonanz, R-C-L-Parallelschaltung, Zeigerdiagramme, Parallelresonanz,
Kompensationsschaltungen, R-C-Phasenschieber, Vierpole, Grundprinzip, Tief-
und Hochpässe, Bandpass und Bandsperre, t-Glieder, p-Glieder, Impulsformer,
Messübungen, Fachrechnen
Wo kann ich mich in meiner Umgebung ausbilden lassen?
z.B. hier: http://www.arbeitsamt.de... und hier: http://www.arbeitsamt.de...
Wo gibt es weiterführende Seminare zu diesen u.a. Themen?
Hier: http://www.hdt-essen.de
Wieso gibt es so viele Informationen?
Jetzt wirds teilweise philosophisch. Wie Sie wissen, kann manchmal bei Produkten ein technischer Schutz vor Risiko unmöglich, oder wirtschaftlich nicht mehr vertretbar sein. Somit reicht es nicht mehr aus, anzugeben, was ein Produkt alles kann und darf, sondern möglichst alle Probleme und eventuelle (zum Teil recht hypothetische) Nichtfähigkeiten auch für den Laien zu beschreiben, um nicht zuletzt einen vorhersehbaren und damit vermeidbaren Fehlgebrauch bereits im Vorfeld abzuwenden, selbst dann, wenn der Kundenkreis für diese Produkte gar keinen Laien zulässt, da diese ausschließlich für den gewerblichen Markt (vornehmlich Industrie) entwickelt wurden. Da es nunmal in der wirklichen Welt der täglichen Regel-, Schalt- und Messpraxis nahezu unendlich viele Möglichkeiten zum fehlerhaften Gebrauch geben kann, ob beabsichtigt (Missbrauch) oder nicht sei einmal dahingestellt, wird die damit verbundene Aufklärung naturgemäß auf ein unendliches Maß an Informationen proportional ansteigen, aber dennoch keine technische Ausbildung ersetzen. Ob diese Ansammlung, von mehr oder weniger brauchbaren Informationen dann tatsächlich noch im Sinne des Anwenders zur Aufklärung dient und damit zu einem besserem Produktverständnis führt, entzieht sich meinem Beurteilungsvermögen. So befinden sich in den Texten gleichermaßen technisch wertvolle Informationen neben privaten Anmerkungen und unsinnigen Detailregelungen. Jeder möge sich bitte das rauspicken, was ihm hilft.
Praxis:
Die
Anlagenstabilität komplexer Systeme wird zuweilen durch überzogene
Vorstellungen (Raumschiff-Enterprise-Syndrom?) oder falsch verstandene
Innovation immer stärker beeinträchtigt, denn nicht alles was
machbar ist, ist auch gleichzeitig sinnvoll, erstrebenswert oder bezahlbar.
Natürlich gilt auch in der Messtechnik der Grundsatz "nur so genau
wie nötig" und nicht "so genau wie möglich". Unbenommen davon
gilt aber auch: “Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden
könnte”.
Leider verstärken sich in der täglichen Praxis vielfach technische Probleme durch unzureichende Fachausbildung (insbesonders durch Defizite in der praktischen Ausbildung) gepaart mit leichtfertigen Umgang in der Planungs- und Installationsphase. Bereits Prof. Dr. Hans Hart bemängelt zu Recht in seinem Buch "Einführung in die Meßtechnik" VEB Verlag Technik Berlin 1989, mit nachfolgendem Zitat: "Wenn man sieht, was heute noch durch falschen Einsatz von Meßmitteln direkt oder indirekt für Schaden angerichtet wird, wie unüberlegt oft teure Meßmittel angeschafft werden, wie viele Publikationen eine erschreckende Unkenntnis elementarster meßtechnischer Kenntnisse verraten, so wird die Forderung nach einer gründlichen Allgemeinbildung auf meßtechnischem Gebiet verständlich" Zitat Ende. Diese Aussage besitzt auch heute noch volle Gültigkeit und beschränkt sich nicht nur auf die Meßtechnik. Weite Bereiche der Mechatronik, Sensorik, Automatisierung- und Anlagentechnik sind hier ebenso betroffen.
Das Zusammenschalten von Komponenten oder deren Einbindung in komplexe Systeme und Netzwerke wird mehrfach durch handgemachte Softwareprobleme oder Schnittstellenprobleme (bsp. Signalanpassung...) und/oder fehlender elektromagnetischer Verträglichkeit in den Vorgewerken zusätzlich erschwert und erfordert ausreichend Sachverstand auf allen technischen Gebieten sowie in der Schutz- und Sicherheitstechnik. Hierzu zählen ebenso spezielle Schutzmaßnahmen in industiellen Steuerungssystemen (bsp. Schutzleiter, Not-Aus-Schaltung, verhindern von Fehlschaltungen...), wie auch geeignete Vorkehrungen zur permanenten Überwachung und Maßnahmen gegen unerlaubten Betrieb, sowie ausreichend dimensionierte Schutzisolierung bei möglicher Gefährdung von Personen. Das Heranziehen von VDE-Besimmungen (insbesonders VDE 0100) ist bei der Bestimmung der Schutzklasse und den daraus resultierenden Schutzmaßnahmen unerlässlich. Grundsätzlich müssen bei allen Installationen neben den Arbeitsschutzvorschriften, UVV (Unfallverhütungsvorschriften) wie BGV (bsp. BGV A1 und A2, früher VBG 4 bzw. GUV) und TAB (technische Anschlussbedingungen), die einschlägigen VDE-Bestimmungen beachtet werden, auch dann, wenn es sich in der Praxis "nur" um Funktionskleinspannungen (FELV) handelt. Falls Sie zur Umsetzung Ihrer Projekte professionelle Hilfe benötigen, kann beipielsweise der TÜV eine wertvolle Unterstützung zur Lösung im Vorschriften-Dschungel bieten. Info-Link: http://www.de.tuv.com...
Damit grundsätzliche Funktions- und Aufbaufehler vermieden werden können, empfehle ich aus der VDE-Schriftenreihe neben den Bänden 55, 66, 68, 83, 85, 113, 116 und 143 zusätzlich den Band 28: Niederspannungs- Schaltgerätekombinationen. Dieser Band beschreibt grundlegend, wie Niederspannungs- und Schaltgerätekombinationen eingesetzt werden müssen, um eine sichere Funktion von einfachen bis komplex-vernetzten Komponenten in Anlagen und Systemen zu gewährleisten. Wer auf diese wichtigen Hinweise und Informationen verzichtet, übernimmt neben der allgemeinen Errichterverantwortung im Fehlerfall ein unnötiges sowie unkalkulierbares Schadensrisiko. Um hier eine größtmögliche Sicherheit hinsichtlich vermeidbarer Störfallrisiken vorzubeugen, empfehle ich neben der praktischen Umsetzung nach den jeweils erforderlichen VDE-Regeln, eine Störfallprävention mit nachweisbaren Schutzkonzepten einzuführen. Dies gilt um so mehr, wenn überwachungsbedürftige Anlagen oder Systeme mit einem erhöhten Sicherheitsniveau gefordert sind, und damit u.a. eine verschärfte Verbindlichkeit von Dokumentationspflichten besteht. Literaturhinweis: Störfallprävention, Autor: Uwe Neuser, ©Nomos Verlagsgesellschaft ISBN 3-7890-7800-X. Siehe auch: http://www.amazon.de...
Fazit:
Je
komplexer und vielschichtiger verschiedenartige Technik oder Komponenten
mit genutzten und ungenutzten Funktionen begelegt sind, umso anfälliger
reagieren sie im Störfall - selbst dann, wenn es sich nicht um eine
eingetragene Störung im klassischen Sinn (bsp. eine EMV-Störung)
handelt. Insbesonders gestaltet sich eine nachhaltige Störfallpävention
zunehmend schwieriger, je mehr Komponenten aufeinander treffen, deren Störverhalten
in jedem Einzelfall unterschiedlich zu bewerten ist. Hierbei bildet sich
unweigerlich eine schnellwachsende Ereigniskette aus verschiedenartigen
Verhaltensmustern, resultierend aus der Anzahl verwendeter Produkte, multipliziert
mit der Anzahl der genutzten und ungenutzten Funktionen, zuzüglich
der Anzahl abnormaler Störungen, die auf jede Komponente individuell
wirkt. Da die Störfallprävention selbst unter risikomindernden
Maßnahmen mit steigender Funktionsbandbreite sich grundsätzlich
negativ auswirkt, sinkt die Gesamteffektivität einer komplexen Anlage
teilweise unter das Niveau quasi gleichwertiger, einfacher Steuerungen,
die bei gleicher Aufgabenbewältigung nur einen Bruchteil benötigter
Funktionen aufweist. Funktions- und Störanalysen zeigen vermehrt,
dass sich mit steigender Funktionsdichte (auch ungenutzter oder z.T. unsinniger
Funktionen) Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit eines Systems selbst
im Normalbetrieb verschlechtern kann, wenngleich Fehlbedienung bei größtmöglichen
Sicherheitsmaßnahmen ausgeschlossen wird.
Last,
but not least:
Fehler
& defekte Links bitte direkt an KOLTER ELECTRONIC mailen. Vielen Dank.
Wenn
etwas konkret nicht stimmt, weisen Sie mich bitte freundlich darauf hin:
Ich
bin nicht unfehlbar und gelobe Besserung sowie Korrektur.
Wer
einen Tippfehler gefunden hat, darf ihn gerne behalten.