FAQ |
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gestellte Fragen - hier die Antworten
FAQ steht für "frequently asked questions"
Grundlagen, Elektronik und PC Stress mit dem Rechner? Nehmen Sie das Leben nicht
zu ernst. Wenn mal wieder nicht gleich alles klappt, kann man sich hier
entspannen:
Oder Lesen Sie die folgendes,
wenn Sie wissen wollen, warum Computer abstürzen:
http://www.inetshop.ch/downloads/4053leseprobe.pdf
Was sind Si-Basiseinheiten? Siehe: http://www.chemie.fu-berlin.de/chemistry... Wo finde ich unterichtsfähiges Material zum Thema Elektronik? Hier: http://www.zum.de/dwu/umapet.htm und hier: http://www.leybold-didactic.de/ Wo finde ich ein gutes Elektronik-Forum, wo man allgemeine Fragen diskutieren kann? Hier: http://www.elektronik-kompendium.de/forum/elektronik.htm Wo finde ich eine gute Formelsammlung? Hier: http://www.user.fh-stralsund.de... Welche Einheiten sollte man kennen? Hier nur die wichtigsten
Größen, die man in der Messtechnik benötigt:
Wie lauten die wichtigsten
Vielfachen dekadischer Einheiten?
Wo gibt es umfassendere Informationen zu den Grundlagen der Elektronik und Meßtechnik? zum Beispiel hier: http://www.s-inf.de/Skripte/EGfI.2001-WS-ITA.(ita).Skript.pdf
Wo finde ich ein Taschenbuch zu Gleichstrom, elektrische und magnetische Felder, Wechselstrom, Netzwerke bei veränderlichen Frequenzen, Signale und Systeme, Analog- und Digitaltechnik, Stromversorgungen...? Zum Beispiel hier: http://www.stiny-leonhard.de/
Wo kann ich mich mit den grundlegendsten Problemen der Elektrotechnik vertraut machen? Hier: http://www.fbv.fh-frankfurt.de/lbwww/eltueb/ Was ist ein Bit? Bitte sehen Sie hier: http://kaluza.physik.uni-konstanz.de/a/hard/hard.htm
Was ist ein Betriebssystem? Ein Betriebssystem kurz BS (oder Engl. Operating System Abk. OS) ist eine Software, die nach dem Laden des Rechner-BIOS ein entsprechendes Grundgerüst verschiedener Funktionen für den Nutzer bereithält (z.B. DOS, Windows, Linux...), auf das anschliessend weitere Software bzw. Programme aufsetzen. Im wesendlichen werden im Betriebssystem Speicherbereiche und Datenzeiger verwaltet, Ablaufsteuerung von Anwendungsprogrammen und die Kommunikation zwischen Hardware & Software mit dem BIOS vorgenommen. Sehr hilfreich: http://www.netzmafia.de/skripten/bs/bs1.html#1.1 Was ist BASIC? BASIC bedeutet: Beginner's All Purpose Symbolic Instruction Code. Sie ist eine einfache und leicht erlernbare, höhere Programmiersprache, die vor allem bei Kleinrechnern und Heimcomputern weit verbreitet ist. Aufgrund schlechter Strukturierungsmöglichkeiten ist sie jedoch nicht für größere Programmierungen im kommerziellen Bereich zu empfehlen. Was ist eine höhere Programmiersprache? Als eine höhere Programmierprache wird die Syntax bezeichnet, die komfortabler als reiner Maschienensprache-Code (kurz. Assembler) ist. Sie dient zur vereinfachten Eingabe von Code, die in den vom Prozessor ausführbaren Maschinensprache-Code umwandelt wird. Weitläufig sind die Compiler-Sprachen: C, BASIC und Delphi bzw. Turbo-Pascal bekannt. Wo finde ich kostenlose Code-Beispiele höherer Programmierprachen? Hier: http://www.codeguru.com Was ist Hardware? Unter dem allgemeinen Begriff "Hardware" ist zunächst eine Ansammlung physikalischer Geräte gemeint, die zusammen einen Rechner bzw. eine EDV-Anlage bilden. Sie besteht aus der Zentraleinheit (CPU bzw. Mainboard) und weiteren, angeschlossenen Geräten die als Peripherie-Geräte dienen. Dazu zählen beispielsweise Drucker, Tastatur, Maus und Monitor. Als Hardware bezeichnet man weitläufig auch nur einen Teil dieser Anlage. Beispiel: Einsteckkarten, Chips, Floppy u.s.w. Intern wird die Hardware (gemeint sind I/O-Karten, VGA-Controller oder Tastaturinterface...) über entsprechende Adressen und Datenzuweisungen zugängig gemacht. Man unterscheidet bei 80ziger-Systemen zwischen MEM-Adressen (memory) und I/O-Adressen (direct-interface für input-output funktionen). Da Zusatzplatinen die Eigenschaften von Rechner bereichern können, werden diese Systeme oft mit einem steckbaren Hardware-Bus zusätzlich ausgestattet. Über diesen Bus werden dann Zusatzkarten adressiert und Daten in beide Richtungen übertragen. Oft hängt es von Chipsätzen und Betriebssystemen ab, ob zusätzliche Treiber zur Datenübertragung nötig sind. Busse können einfach (wie ISA) oder komplex (wie PCI) ausfallen. Chipsätze steuern und verwalten den Datenfluss über interne Busse. Sie verknüpfen ebenso die Hardware mit der Außenwelt über Steckverbinder. Was Chipsätze so unterscheidet, finden Sie beispielsweise unter: http://www.bodri.de/as/chipsaetze.pdf Grundlagen zur PC-Hardware:
http://www.hardwaregrundlagen.de...
Was ist Software? Bitte lesen Sie dazu folgende Leseprobe: http://www.inetshop.ch/downloads/4946leseprobe.pdf Was ist ein Bus? Ein Bus ist (klassisch gesehen) ein gemeinsam genutzter, paralleler Daten- Adress- und Steuersignalverteiler zwischen mehr als zwei Systemkomponenten, der beispielsweise durch eine CPU oder einen digitalen Buscontroller verwaltet wird. Er besteht oft aus einer Ansammlung mehrerer parallel verlaufenden Leitungen, sowie div. Bus-Steckverbindern, die das Einstecken und Erweitern von Komponenten erlaubt. Diese Bus-Erweiterungskarten dienen quasi zur Individualisierung eines PCs. Mit den Karten wird der jeweilige Rechner auf sein entsprechendes Einsatzgebiet abgestimmt. Außerdem helfen die Erweiterungskarten Kosten zu sparen, indem man nur die Karten verwendet, die für den entsprechenden Einsatz notwendig sind. Die Verwaltung des Busses wird i.d.R. direkt durch einen Prozessor oder durch gesonderte Busverwalter (Arbiter) übernommen. Je nach Anzahl der Bus-Leitungen werden Daten in beide Richtungen mit 8, 16, 32 oder 64 bit parallel übertragen. Ähnlich sieht es bei den Adressleitungen aus: Die Größe des direkt adressierbaren Speichers ergibt sich dabei aus der Anzahl der Adreßleitungen. Die Rechenweise entspricht dabei dem Dualsystem. Dieses Zahlensystem ist speziell für die Digitaltechnik von Bedeutung, da nur zwei Zustände wie 0/1 = low/high = keine Spannung/Spannung... benötigt werden. Siehe: http://www.fsg-marbach.lb.bw.schule.de Bei "Spar-Bussen" werden Daten und Adressen über ein Steuersignal (ALE) gemultiplext. D.h., dass nur zu bestimmten Zeitpunkten entweder Daten oder Adressen auf den gleichen Leitungen zur Verfügung stehen. Bei den üblichen Bussen darf jeder Busteilnehmer Daten senden oder empfangen. Über entsprechende Regelmechanissmen bzw. Steuerleitungen werden Zeitpunkt und Datenrichtung genau festgelegt, um unzulässige Kollisionen auf dem Bus zu vermeiden. Bei Motherboards werden zum Teil interne (local) Busse und externe Busse verwendet. Externe Busse (z.B. ISA oder PCI) dienen zur Komponentenerweiterung, auf lokalen Bussen werden beispielsweise SDRAM, HD/Floppy, Maus- Tastaturinterface sowie diverse, fest etablierte PC-Schnittstellen mittels zusätzlicher Controller verwaltet. Insbesonders die Bus-Taktrate sowie die Bus-Breite sind entscheidend für die Datentransfergeschwindigkeit, womit der Bus die Daten überträgt. Weitere Bus-Infos finden Sie unter: http://www.it-academy.. Was ist der Unterschied zwischen ISA-Bus und PCI-Bus? Das auf dem Motherboard vorhandene Bussystem entscheidet, welcher Erweiterungskartentyp verwendet werden kann. PCI- und ISA-Karten können, wenn es das Motherboard vorsieht, auch gemischt betrieben werden. Abgesehen davon, dass die beiden Bustopologien sich grundsätzlich unterscheiden und die Bus-Dekodierung anders ausgelegt ist, werden ISA-Karten im Vergleich zu PCI-Karten nicht durch das System bzw. Betriebssystem selbsttätig erkannt. Dies ist auch nicht notwendig, denn normale ISA-Karten werden direkt und absolut adressiert. Ressourcen von PCI-Karten hingegen, werden durch einen Scan-mechanismus des PCI-BIOS bzw. PnP-Betriebsystems abgepollt und zugewiesen. Daher sind PCI-Karten immer in ihrer Adressierung dynamisch angelegt und können bei Umstecken und/oder Hinzufügen von weiteren PCI-Komponenten in ihrer Adressierung nachträglich verschoben werden. Dieser Umstand muss bei der Programmierung von Hardware grundsätzlich beachtet werden, egal mit welchem Compiler Sie gerade arbeiten. Info-Link zu Bussystemen: http://www.rrz.uni-hamburg.de... Was kann der PCI-Bus? Der 1993 von Intel® vorgestellte PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect), ist im Gegensatz zum ISA-Bus weitgehend plattform-unabhängig. Beispielsweise befindet sich der PCI-Bus auch in Power-Macs® und DEC® Alpha-Systemen. PCI ist nicht direkt vom Prozessortakt abhängig und im Gegensatz zu ISA, nach-und-nach immer weiter durch die PCISIG® spezifiziert worden. Zu Anfang gab es erhebliche Probleme mit dem Plug-and-Play Mechanissmus und anderen diversen Inkompatibilitäten, auf die wir aber an dieser Stelle aus Zeitgründen nicht weiter eingehen werden. Der PCI-Slot ist quasi elektrisch vom Prozessorbus entkoppelt, was ein nachträgliches UpDate der PCI-Brücken (south/north-bridge) seitens der Hersteller erlaubt. Später festgestellte Bugs können somit ohne das Mainboard oder den Chip-Satz austauschen zu müssen, nachträglich behoben werden. Technisch betrachtet, arbeitet der "normale" (legacy) 32-bit PCI-Bus mit einem CLOCK von 25...33 MHz und adressiert einen Speicherbereich von insgesamt 4 GB. Der PCI-Bus unterstützt das IRQ-Sharing und serialisiert bzw. deserialisiert dabei den auftretenden Interuptkanal A bis D. Diese IRQ-Verarbeitung ist nicht vergleichbar mit einem echten ISA-Interrupt, der eine Echtzeitunterbrechung an der CPU erzwingt und unmittelbar auf die vorgelegte Vektroradresse springt. Streng betrachtet ist somit der PCI-Interrupt nicht mehr echtzeitfähig. Die maximalen (theoretischen) Datenübertragungsraten liegen bei 44.4MB/s bzw. 66.6MB/s. Je nach Mainboard werden in der Regel jedoch auf dem I/O-Bus nur Geschwindigkeiten von 0,1...3 MB/s. erreicht. Was der PCI-Bus in Hinblick auf dem MEM-Bereich zu leisten vermag wissen wir nicht. Die BIOS-Einstellungen tragen teilweise zur Datentransfergeschwindigkeit mit bei. Was ist eine I/O-Adresse? I/O heisst Input / Output. Neben dem MEM-Speicherbereich gibt es im PC einen weiteren Adressbereich, um Peripherie direkt auf I/O-Ebene anzusteuern. I/O-Adressen sind nicht gleichzusetzen mit MEM-Adressen, die ausschließlich im Hauptspeicher verwaltet werden. Es exsistieren auf einem Bus quasi zwei separate Scheicherbereiche parallel, die ab x0000h starten und über spezielle Dekodierleitungen unterschieden werden: IORD, IOWR und MEMRD, MEMWR. Somit werden Zugriffe auf I/O-Adressen vom MEM-Speicher ignoriert und umgekehrt. Die I/O-Basisadresse einer PC-Erweiterungskarte gibt nur die Startadresse eines I/O-Bereichs an, unter der die Karte für den Datenaustausch programmiert werden kann. Der I/O-Bereich kann zwischen 1 und FF byte liegen (gilt nur für unsere Karten). Die Ziffernangabe erfolgt wie bei Speicheradressen üblich, in hexadezimaler Schreibweise (z.B.: 0x6500h ... 0x65FFh). Die I/O-Basisadresse gibt zudem an, ab welcher Adresse die Anwendung bzw. der Treiber, Daten mit der Karte austauschen kann. Wird eine I/O-Adresse doppelt belegt, oder überschneiden sich zwei Adressräume unterschiedlicher PC-Karten, kann es zu einem Gerätekonflikt mit Datenkollision kommen. Vorsicht: Datenverlust möglich !!! Was ist ein Interrupt? Das englische Wort "Interrupt" bedeutet einfach nur Unterbrechung bzw. angeforderte Unterbrechung. Diese Bezeichnung verwendet man allgemein für Anweisungen an den Hauptprozessor, den gerade laufenden Prozess zu unterbrechen und (vorübergehend) einen anderen Befehl bzw. eine Befehlskette abzuarbeiten. Anschließend kehrt der Programm-Zeiger (abhängig von der Vektoradresse) wieder auf die ursprüngliche Adresse im Programm zurück, um an dieser Stelle das Programm fortzuführen. Was sind PnP Karten bzw. Geräte? Dazu gehören beispielsweise alle USB- und PCI-Adapterkarten (auch Messkarten und USB-Module), onboard-PCI-Komponenten, das PnP System-BIOS, externe PnP-Geräte wie USB/Netzwerk-Drucker, SCSI-Geräte usw., speziell auch PC-Cards (PCMCIA-Karten) und neuere PnP ISA-Adapterkarten, die jedoch sehr selten verbreitet sind. Sie alle werden mit Zuweisungsmechanismen abgescant, eingetragen, und dem Betriebssystem mitgeteilt (Beispiel ESCD-Tabelle). Weitere PnP-Hintergundinformationen und Infos zu BIOS-Einstellungen finden Sie unter: http://www.bs-roth.de/schueler/... Was macht das BIOS? BIOS, ursprünglich in einem EPROM oder ROM, heutzutage in einem FLASH-ROM auf der Hauptplatine untergebracht, steht für: "Basic-Input-Output-System" und stellt das Grund-Start-Programm (boot process) für jeden Rechner zur Verfügung. Durch Verwendung eines nichtflüchtigen Speichers wird der Programmcode des BIOS nicht gelöscht, wenn Sie den Rechner ausschalten. Das BIOS ist unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und wird unmittelbar nach dem Einschalten des PCs aufgerufen. Ohne das BIOS ist ein Rechner nicht arbeitsfähig. Im BIOS werden Sub-Routinen und Zuweisungen für Busse, ROM/RAM-Bereiche, IDE-Kontroller für Festplatten oder CDROMs und Floppy, Sound und Graphikkarten... erfasst und bereits Ressourcen (bei PCI) zugeordnet. Das BIOS stellt somit die eigentliche Hauptschnittstelle zwischen Hardware und Software auf unterstem Level her. Bei der Initialisierung werden zudem alle Hardwarekomponenten getestet (jedoch nicht ausführlich) und der CMOS-Baustein auf Lese- und Schreibfähigkeit geprüft. Erkennt das BIOS Fehler, werden diese visuell über die Bildschirm-Konsole und/oder akustisch dem Benutzer mitgeteilt. Ein PCI-BIOS unterscheidet sich vom normalen BIOS dahingehend, dass u.a. zusätzliche Routinen den PCI-Bus abscannen und PCI-Hardwarekonfigurationen in dynamische Speicherbereiche (bsp. ESCD-Tabelle) eingeschrieben werden. Die entsprechende Bildschirmmeldung nennt sich dann "Updating ESCD" oder "Verifying DMI Pool Data". Diese neu eingeführte Plug-and-Play-Funktionalität (ab ca. 1995) benötigt zudem einen ausreichend großen Speicherbereich für die hinzugekommenen ESCD-Daten der Ressourcenverwaltung. Leider gibt es auch heute noch Mainboardhersteller, die die PnP-Fähigkeiten nicht in ihrem BIOS unterstützen, oder sich nur unzureichend an die PC99 Spezifikation halten. Nach der Boot-Phase und dem Nachladen des Betriebssystems, hat das BIOS immer noch wichtige Aufgaben zu erledigen. So wird beispielsweise permanent eine Art low-level-Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Hardware eingerichtet, damit Anwendungen und Treiber auf die Hardware überhaupt zugreifen können. In Form von BIOS-Interrupts stellt es dazu grundlegende Routinen zur Verfügung. In das Setup gelangt man über entsprechende Tastenkombinationen, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. Wichtige, mainboardspezifische BIOS-Einstellungen können z.T. manuell eingestellt werden. Sie werden anschließend in einem Batteriegepufferten CMOS-Baustein abgelegt. Bekannte BIOS-Hersteller sind beispielsweise:
FLASHen Sie ein BIOS immer nur dann, wenn es nicht mehr anders geht! Eine neue Version kann auch genau das Gegenteil von dem bewirken, was man sich eigentlich erhofft hat. So kann es vorkommen, dass neue Fehler hinzukommen und alte Probleme nicht durch das Update behoben werden. Falls Sie sich zu einem BIOS-Update entschlossen haben, sollten Sie vorher Ihre Daten sichern und die aktuelle BIOS-Version notieren, damit Sie, falls es nicht funktionieren sollte, notfalls die vorherige BIOS-Version zurückinstallieren können. Achten Sie ganz besonders darauf, dass das Update auch wirklich zu Ihrem Board passt, denn sonst dürfen Sie das Mainboard ausbauen und an den Hersteller einsenden, falls der sich dazu hergibt Ihr Board wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Bevor man ein BIOS-Update durchführt, ist ein Gespräch mit dem Mainboard-Hersteller immer ratsam. Oft hat der Hersteller weitere Tipps parat, die eventuell ein Update überflüssig machen. Kurz-Infos zum BIOS-Update: 1. Läuft Ihr PC ohne Probleme, dann verzichten Sie besser auf das BIOS-Update. Nur wegen der höheren Versionsnummer sollten Sie das BIOS keinesfalls aktualisieren. 2. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie genau das zu Ihrem Mainboard passende BIOS-Update und das entsprechende FLASH-Tool vom Mainboard-Hersteller herunterladen. Spielen Sie ein falsches BIOS auf, ist Ihr Rechner erst einmal komplett auf Eis gelegt. 3. Erstellen Sie besser eine separate DOS-Bootdiskette mit dem passenden FLASH-Tool, bevor Sie das BIOS-Update durchführen. Das FLASH-Tool arbeitet unter DOS sicherer. Manche Tools verweigern sogar ihren Dienst unter Windows und bei einem Windows-Absturz ist dann auch das BIOS-Update unkomplett. 4. Notieren Sie sich den genauen Dateinamen des Updates und sichern Sie unbedingt mit dem FLASH-Tool vorher Ihr altes BIOS. Falls sich im Nachhinein Probleme mit dem Update ergeben, haben Sie so die Möglichkeit, wenigstens den Rechner wieder in dan alten Zustand zu versetzen. Achten Sie beim FLASHen auf die amerikanische Tastaturbelegung. 5. Falls Sie eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorung) besitzen, sollen Sie während des FLASHen Ihren Rechner darüber betreiben, dass im Fall einer Netzunterbrechung das Update vollständig zuende geführt werden kann. 6. Schalten Sie NIE den Rechner während des FLASHen aus und nehmen Sie auch keine Eingaben an der Tastatur vor, bis der Update-Prozess vollständig beendet ist. Tipp:
Rechtlicher
Hinweis:
Was ist eine ESCD-Tabelle? ESCD (Extended System Configuration Data) ist ein aktualisierter Speicherbereich auf dem Mainboard, der Hardwareinformationen sichert. Normalerweise befindet sich die Tabelle im FLASH-ROM des Rechners, in dem auch das BIOS residiert. Die beim Booten vorgefundene Konfiguration wird mit der vorhandenen ESCD-Tabelle verglichen und ggf. aktualisiert, wenn das Refresh-ESCD-Flag im BIOS auf "YES" steht. Die Tabelle beinhaltet Hardwareinformationen über jede einzelne Komponente die sich im Rechner seit dem letzten Bootvorgang befindet. In der Tabelle sind der Gerätetyp, das Bussystem und Art der Hardware vermerkt, um später mit Device-Treiber und Software (bsp. KlibDrv.SYS) aufzusetzen. Zusätzlich findet man in der ESCD-Tabelle die IRQ-Zuweisung, Angaben über I/O-Ports, ggf. den DMA-Kanal und die Arbeitsspeicherbereiche für Daten der einzelnen Geräte vor, falls diese Ressourcen benötigt werden. ESCD ist quasi eine genormte Schnittstelle zur Kommunikation zwischen Betriebssystem und PCI-BIOS. Windows 2000/XP erlauben dem Benutzer über den Gerätemanager direkt auf die Einträge der ESCD-Tabelle zuzugreifen (wenn es das Mainboard ermöglicht), um die vorhandenen Konfigurationen zu lesen bzw. abzuändern. Sie werden nach dem Speichern bei Bootvorgängen und weiteren Sessionen direkt vom PCI-BIOS akzeptiert und nicht weitergehend geändert. Wurde zuvor im PCI-BIOS das ESCD-Refresh-Flag auf "YES" gestellt, fällt es nach Abschalten des Rechners auf den Wert "NO" automatisch zurück, um nicht bei jedem Boot-Prozess neu in das FLASH-ROM zu schreiben. Wenn Sie an der Hardware-Konfiguration Ihres Rechners nichts abändern, ist es nicht nötig, die ESCD-Tabelle zu aktualisieren. FLASH-ROMs haben nur eine begrenzte Anzahl von ca. 500 sicheren Schreibzyklen. Stress mit BIOS und ESCD? Wenn es mal mit ASUS-Boards
nicht gleich klappt: http://www.pctip.ch...
Wie kann man unter Windows eine PCI-Karte erkennen? Entweder direkt mit dem Windows-Gerätemanager (ausser unter Windows NT) im Ordner Multifunktionskarten, mit PCIINFO (auf unserer CD) oder mit HWT1 bzw. HWT2.EXE oder mit dem Shareware-Tool PCITree. Ist Windows echtzeitfähig? Über dieses Thema kann man ganze Bücher verfassen. Nicht zuletzt durch die Multitaskingfähigkeit ist es mit erheblichen Problemen verbunden, zeitlich deterministische Prozesse mit hoher Auflösung in eine Windows-Umgebung zu implementieren, da diese Betriebssystemfamilie (insbesonders NT-Systeme) nicht für Echtzeitprozesse ausgelegt wurde. Beispielsweise wird man auf allen Ebenen mit Latenzzeiten konfrontiert, die zudem nicht konstant sind. Technisch betrachtet: Echtzeit, bzw. Realtime heißt nicht(!) daß ein Reaktionszeitintervall garantiert wird. Es bedeutet nur, daß das Schedulingverfahren ein anderes ist. Der Realtime-Thread verdrängt alles niederpriore bis er selbst zum Stopp kommt. Interrupte, insbesondere Page-fault, sind dabei immer höherprior. Echtzeit beinhaltet auch keine Angabe über soundsoviel kHz/MHz an sample-rate, genauso gibt es auch keine untere wie obere Grenzfrequenz, in der bestimmte Prozesse ablaufen. Weitere Infos hierzu: http://www.it-academy.cc... Was versteht man unter Echtzeit? Über dieses Thema kann man dicke Bücher schreiben. Die Kurzfassung lautet: Wenn alle zeitlichen Anforderungen einer laufenden Anwendung auf einem System erfüllt werden, so spricht man von Echtzeit. Die Anforderungen sind unterteilt in: Datendurchsatz, Reaktionszeit bzw. Laufzeit, Jitter und Synchronität. Ein Echtzeitsystem muss unter allen Betriebsbedingungen (worst-case) ein klar definiertes, gewährleistendes Zeitverhalten aufweisen. Wie funktionieren PC- bzw. PCI-Karten eigentlich? Alle PCI-Karten verfügen über einen 64 Byte Konfigurationsheader mit Informationen über den Hersteller, das Produkt und den I/O-Bereich. Beim Hochfahren des Rechners werden u.a. an die eingebauten PCI-Karten systematisch (boardabhängig) freie I/O-Adressen verteilt. Unser DOS-Softwaretool PCIINFO.EXE ermöglicht ein komfortables Handling, damit Sie feststellen können, welche PCI-Karten sich auf dem Motherboard befinden und welche Speicher- bzw. Adreßbereiche belegt werden. Mittels Software und Treiber werden die Ein- und Ausgänge der Karten direkt Port-gesteuert. Wird ein Relais angesprochen, dann wird der Kontakt je nach bit-Information entweder geöffnet oder geschlossen. Dabei ist zu beachten, daß der externe Strom nicht zu groß gewählt wird, da er sonst das Relais überlastet. Jedes Relais hat i.d.Regel zwei eigene Anschlüsse, sodaß das Schalten von Spannungen mit unterschiedlichen Potentialen und auch das Schalten von Wechselspannung möglich ist. Relaiskarten werden bevorzugt zur isolierten Leistungsschaltung eingesetzt. Sie sind sehr flexibel in der Wahl der verwendeten Spannungen und schalten auch Wechselströme von 0,5 A und höher (typenabhängig). Ein ähnliches Verhalten zeigen Optokoppler, die im Unterschied zum Relais letztlich Licht als Steuersignal einsetzen. Optokoppler können allerdings nur Gleichstrom schalten bzw. Gleichstromvorgänge erfassen (Opto-Aus- und Opto-Eingänge), zeichnen sich aber durch hohe Schaltgeschwindigkeiten (1...10 kHz) und einen relativ weiten Spannungsbereich aus. Power-MOS-, Optokoppler- und Relaiskarten schalten externe Stromkreise vom PC aus oder können Schaltvorgänge bzw. statische Pegel im PC per Programm erfassen. Besonders vorteilhaft ist hier die selbständige Konfiguration durch PCI. Optokoppler-Karten werden dort eingesetzt, wo eine galvanische Trennung zweier Stromkreise sinnvoll oder nötig ist, zum Beispiel zwischen Steuerungs- und Leistungsteil verschiedener Schaltungen, oder bei der Datenübertragung über größere Entfernungen um Störungen zu vermeiden. Ohne besondere Schaltungstreiber sind sie ausschließlich nur für Niederstromlasten einsetzbar. Am besten eignen sich Optokopplerkarten, die schnell auf äußere Schaltereignisse reagieren können. Ich benötige Hilfe bei Problemen mit der Installation von PCI-Karten. Haben Sie generelle Tips? Wie Sie sich sicher schon denken können, gibt es keine allumfassende Allroundlösung. Es gibt nunmal im PC-Markt mehr oder weniger gut designte PCI-Karten (Hardware, Treiber...), die Probleme im Zusammenspiel mit anderen Karten bereiten können und trotz positiver Aussage der Hersteller nicht auf allen Rechnern und Betriebssystemen ihren Dienst verrichten. Die Konfiguration von PCI-Karten wird i.d.R. automatisch vom PnP-Betriebssystem oder über das Rechner-BIOS vorgenommen. Da für diese Karten immer die Plug-and-Play (PnP)-Richtlinien gelten, werden (im Gegensatz zu ISA-Karten) PCI-Karten nicht mehr mit Hilfe von Jumpern auf ihre I/O-Adresse eingestellt, sondern über das BIOS direkt zugeteilt. Um die Anwenderfreundlichkeit des Busses zu erhöhen, erkennt das PCI-BIOS auf dem Motherboard beim Booten jede der eingesteckten Karten und konfiguriert sie automatisch. Sollten zwischen zwei PCI-Karten unlösbare Konflikte auftreten, so wird eine der Karten einfach abgeschaltet. Dies geschieht aber sehr selten, da das BIOS in der Lage ist, die von den verschiedenen Karten benutzten Ressourcen selbständig zu ändern. Belegen z.B. zwei Karten den gleichen I/O-Port, so wird die Adresse bei einer der Karten vom BIOS gewechselt. Die für das System erforderliche Konfiguration wird zusätzlich von Treibern bzw. INF-Scripten vornommen, ohne die eine Verwendung der jeweiligen PCI-Karte unmöglich wäre. Ein fehlerhafter Treiber oder Eintrag kann aber auch alle Vorteile dieser Struktur zunichte machen. Falls Probleme bei der Installation bzw. Karten-Erkennung entstehen, sollte man zunächst das Handbuch der betroffenen Karte zu Rate ziehen. Vielleicht findet sich dort bereits eine Lösung. Bei der Verwendung von DOS, Windows oder Linux muss das PnP (Plug-and-Play) Feature im Rechner-BIOS deaktiviert sein! Abhilfe schafft unter Umständen auch ein Umstecken der PCI-Karte in einen anderen PCI-Slot. Die Komponente, bei deren Installation das Problem auftrat muss jedoch nicht der Übeltäter sein. Falls das nicht hilft, sollten Sie alle PCI-Karten, welche nicht dringend benötigt werden (eigentlich alle bis auf die Grafikkarte und eventuell einen SCSI-Controller), aus dem System komplett entfernen. In der Reihenfolge, wie Sie Karten entfernen, sollten auch die entsprechenden Treiber deinstalliert werden (VORSICHT !!!). Beginnend mit der Komponente, bei welcher das Problem auftrat, werden die Karten nach und nach in den Rechner wieder eingebaut und neu installiert. So lässt sich auf jeden Fall der Übeltäter ermitteln und vielleicht sogar das System wieder in Betrieb nehmen. Eventuell helfen auch neuere Treiber der Hersteller oder Orginaltreiber des Chipsatzherstellers weiter (ggf. auch neuere Mainboard-Treiber). Hilft das alles nicht, so stellt sich die Frage, ob das Problem im gegebenen System überhaupt zu beheben ist. Dies kann man leicht durch einen Einbau der Karte in einem anderen, nicht baugleichen System verifizieren. Nach Umstellung auf ein höheres Betriebssysem habe ich diverse Probleme mit bestehenden Anwendungen. Was kann ich tun? Grundsätzlich sollten Sie zuerst den Zustand sichern (inkl. Betriebssystem), mit dem die Inbetriebnahme und Nutzung bislang erfolgreich war. Stellen Sie anschließend im Vorfeld sicher, daß die Betriebsumgebung Ihres Computers immer so eingerichtet ist, daß sie für die verwendeten Anwendungsprogramme und Hardware geeignet ist (separates Testsystem). Wann immer Sie das Betriebssystem oder Treiber updaten bzw. Umgebungsparameter abändern, beeinflussen Sie unter Umständen auch die korrekte Ausführung aller anderen Anwendungsprogramme. Mitunter muß nach einer Veränderung ein Programm, die Treiberinstallation oder die Betriebssysteminstallation komplett wiederholt werden. Gibt es denn grundsätzlich kein modernes Rechner-System ohne Fehler? Nein. Gibt es eine generelle Checkliste für Hardware-Fehler? Ja, hier: http://www.tippscout.de/tshow... Wo finde ich weitere Informationen zu anderen PC-Komponenten? Hier: http://www.pchilfe.org/Linkc3.html Hilfe, mein Rechner funktioniert nicht. Gibt es Tips, an was es liegen könnte? Hier
finden Sie eventuelle Gründe dafür: http://www.dau-alarm.de/g_mb.html
Wie kann ich meinen PC selber reparieren? Bitte lesen Sie dazu folgende Leseprobe: http://www.inetshop.ch/downloads/2300leseprobe.pdf Gibt es eine Beschreibung, wie ein Computer generell aufgebaut ist? Ja, bitte sehen Sie hier: http://www.fask.uni-mainz.de/cafl/pc-tips.html oder hier: von Tietze-Schenk (© Springer-Verlag): http://www.springer.de... Wo finde ich eine gute Hilfe-Seite zu allgemeinen Windows-Problemen? Siehe hier: http://www.mikes-pchilfe.de und hier: http://www.heise.de/ct/tipsundtricks Wo finde ich weitere Literatur zum Thema: Elektronik & Computer? Zum Beispiel hier: http://www.elektronik-kompendium.de Wo finde ich detailierte Informationen zu den Themen? - Elektronische
Bauelemente und Grundlagen
z.B.
bei Herrn Prof. Dr. Hartmut Gemmeke, Forschungszentrum
Karlsruhe:
Was ist ein IPC ? IPC steht für Industrie PC. Es gibt jedoch große Unterschiede über die Auffassung, was ein IPC leisten muss, bzw. welche Sicherheitsmerkmale schon beim Design mit in die Hardware einfließen und welche Vorsichtsmaßnahmen bei der Programmierung, den Anwendungen, sowie bei der Wahl von sicheren Betriebssystemen getroffen werden. Ein PC wird noch lange nicht zu einem IPC, wenn man ein leistungsfähiges Mainboard und dessen Komponenten in ein schönes 19" Zoll-System verbaut. Die auf dem Markt befindlichen Boards besitzen i.d.R. keinen terminierten Bus, was zu Problemen bei einem Vollausbau der Steckplätze führen kann (bsp. Fan-Out zu klein, unkontollierbare Phasenverschiebungen und Signallaufzeiten mit anschließenden Datenverlust - sprich Absturz). Weiterhin verwenden diese Mainboards u.a. nicht arretierbare E/A-Stecker (bsp. USB), welche sich vom System schon durch leichte Vibrationen ablösen können, benötigen zudem durch ihre hochgezüchteten CPUs und schnelldrehenden Festplatten eine (oder auch mehrere) Zwangsbelüftung, welche ohne Vorwarnung ausfallen kann, und verfügen oftmals nicht über die notwendige mechanische Stabilität (bsp. schlecht konzipierte Kartenniederhalter), um Komponenten dauerhaft in ihrem Steckplatz kontaktsicher zu befestigen. Unzureichende Robustheit, Systemverfügbarkeit und Fehler im CPU-Design sind Mängel, die immer wieder zu recht bei diesen speicher- und stromfressenden Giganten beklagt werden. Oftmals ist bei diesen Systemen auch die EMV-Stabilität nicht ausreichend dimensioniert, oder es werden Betriebssysteme verwendet, die für industielle Anwendungen denkbar ungeeignet sind. So sind zum Beispiel Multitasking-Systeme sehr schön, wenn man im Internet surft, eine EMail schreibt und gleichzeitig noch eine CD kopiert. Das dabei vielleicht die CD nicht richtig zu ende gebrannt wird, da zu diesem Zeitpunkt eine größere Webseite geladen und der Datenstrom unterbrochen wurde, ist zwar ärgerlich, aber nicht weiter tragisch. Doch wenn hingegen auf einem Rollfeld die Start- und Landebahnlichter falsch programmiert werden, wird dieses Zenario plötzlich zu einer sehr ernsten Bedrohung für Leib und Leben ohne jeglichen Spassfaktor! Streng genommen sind solche "I"PCs gar nicht industrietauglich, wenn man dazu noch bedenkt, dass die heutigen "Betriebssysteme" immer mehr einer multimedialen Spektakel-Konsole gleichen und ihrer eigentlichen Aufgabe als transparente Plattform für stabile Anwendungen nur in ungenügender Weise nachkommen.
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but not least:
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