SEPIA
steht
für: "Secure
Embedded
Platform
for Industrial
Automation"
Kurzbeschreibung
Diese Steuerung wurde für
den harten Industrie-Einsatz (ruggedized design) als Front-End MSR- und
Automationssystem entwickelt. Das System basiert auf mehreren Prozessoren
und div. Statemachines, welche in Koordination mit einem speziellen Advanced-BASIC
für die Automatisierung ausgerüstet ist. Alle Erweiterungen können
zudem durch den Anwender individuell zu einer Kompaktsteuerung kombiniert,
oder später nachgerüstet werden. Intern verwendet SEPIA einen
parallelen Bus mit 64-poligen Steckplätzen für 3 HE Europakarten.
Ein Grundsystem besteht aus
einem Baugruppenträger, oder Tischgehäuse, einer CPU-Karte, BUS-Rückwand,
Power-Supply und einer CLK-Karte mit Sammel-Alarm-Ausgang. Vielfältige,
zum Teil CPU-unabhängige, Diagnosefunktionen zeigen permanent den
Betriebsstatus mittles LEDs an. Die DC-Versorgungsspannung kann je nach
Anwendungsfall über verschiedene PWR-Wandlerkarten von 12 bis 72 Volt
erfolgen.
Gehäuse
und Baugruppenträger
Die Kombination, SEPIA wahlweise
in Tisch- und Laborgehäusen, oder Wand- bzw. 19" Baugruppenträger
zu montieren, kann der Anwender selbst entscheiden. Je nach Bedarf, kann
der Anwender diese Aufbauten durch Einsatz unserer Komponenten auch individuell
für seinen Zweck speziell assemblieren, oder durch uns nach Planung
und Absprache komplett vormontieren und 12..72 Stunden "burn-in" härten
lassen.
Varianten
Je nach Bedarf können
hierzu 42 TE, 63 TE und 84 TE (19") Gehäuse Einsatz finden. Bei Verwendung
von Tischgehäusen sollte zusätzlich ein obenliegender Lüfter-Einschub
(nur bei 4 HE-Version) für zusätzliche Kühlung sorgen, auch
wenn SEPIA so dimensioniert wurde, dass keine aktive Lüftung im Normalfall
erforderlich ist. Durch die Lüftungsschlitze entsteht innerhalb des
Gehäuses ein Kamineffekt. Der nebenstehende
Ausbau verbraucht Netzseitig beispielsweise nur 20 Watt (worst-case). Somit
ist die Verlustwärme ebenfalls sehr gering.
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Bild: SEPIA im 42 TE 4 HE
Kompakt-Tischgehäuse, Sonderfarbe: RAL5009
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Ethernet
LAN Netzverbund
Die Kombination Remote-Betrieb
+ Ethernet (mit Windows redirect COM-Treiber) ermöglicht mehrere SEPIA-Rechner
in ein Netzwerk einzubinden. Da unter Windows 7 insgesamt 255 COM-Ports
vergeben werden können, erhöht sich (je PC) dementsprechend die
Kanalzahl auf bis zu 81600 digital I/O, oder 36720 analoge Messkanäle.
Mit dieser Ausbaumöglichkeit lassen sich ebenso dezentrale Gruppensteuerungen
über weit entfernte Netzwerke realisieren, beispielsweise in der Gebäudeautomation.
Aktuelle Treiber und weitere Informationen finden Sie hierzu unter
XPort®.
EMV-gerechte
Steckverbinder
Alle MSR E/A-Anschlüsse
sind über hochwertige D-Sub Steckverbinder zugängig, welche EMV-dicht
abschließen und über Schraubarretierung fest mit dem System
verbunden werden. Diese Verbindungstechnik hat sich in zahlreichen Industrieapplikationen,
hinsichtlich ihrer Kontaktsicherheit (bsp. hohe Steckzyklen) bestens bewährt.
Ein reichhaltiges Angebot an Zubehör bzgl. hochleitfähiger Dichtungen,
Filter-Adapter, sowie geschirmter Kabel mit schlagfesten D-Sub Metallhauben
werten diese solide Verbindungstechnik abermals auf.
Remote-I/O
oder Host-Betrieb
Das System lässt sich
grundsätzlich in zwei unterschiedlichen Betriebszuständen anwenden:
Host- oder Remote-I/O-Mode. Im Host-Mode können zusätzliche Erweiterungen
wie IDE, Ethernet, VGA, PS/2, MEM, sowie RTC mit WatchDog, oder weitere
COM-Schnittstellen ergänzt werden. Im Remote-I/O-Betrieb sind diese
Erweiterungen nicht zwingend notwendig, da alle Steuerbefehle von einem
externen Rechner (i.d.R. PC) über eine COM-Schnittstelle erfolgt.
Die Kommunikation der Steuerbefehle erfolgt in Klartext mittels Text-String$,
so dass andere Laboranwendungen, oder aus Hochsprachen heraus, leichten
Zugriff auf SEPIA erhalten. Alle Befehle sind dazu als Direkt-Befehl anwendbar.
Für eigenständige Applikationen verwendet das System im Host-Betrieb
neben dem BIOS, ein kleines OS-Betriebssystem mit Debugger + Monitor
für Maschinensprache, sowie ein textbasierter Advanced-BASIC-Interpreter
für die Automation. Die Unterscheidung, ob Host- oder Remote-I/O-Betrieb,
trifft der Anwender in der Startmenue-Abfrage. Im Host-Mode erkennt ein
"Such-Modus" automatisch, wenn eine CF-Karte (am IDE-Interface) eingeschoben
ist, welche eine AUTOBAS Start-Datei enthält. So kann gleich nach
dem Booten eine Initialisierung stattfinden, oder weitere Programme nachgeladen
werden.
Profilab-Expert
4.0 (DLL Software-Module)
Möchte man Messdaten
bequem über Windows erfassen, oder eine visualisierte Steuerung mit
100 oder mehr E/As übersichtlich darstellen,
kann SEPIA im Remote-Betrieb
einfach mit Profilab-Expert gekoppelt werden.
So können alle verbauten I/O-Karten mit nur einem "Klick"
direkt in eigene Prüf-
und Automations-Programme integriert werden.
SEPIA-RELAIS8.ZIP
>> Screencopy
SEPIA_AD16K.ZIP
Profilab Funktionen für
SEPIA:
RIO.DLL = COM serielles
Grundmodul
RL8.DLL = 8-fach Relais
OI8.DLL = 8-fach Opto-Input
AD1.DLL = 16 Bit A/D-Wandler
DAC.DLL = 12 Bit D/A-Wandler
A32.DLL = 32 Bit Opto-Output
E32.DLL = 32 Bit Opto-Input
CNT.DLL = 2x 24(25)
Bit Zähler |
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PL_SEPIA-Test.ZIP
|
Das
Grundsystem:
- CPU,
Prozessor-Karte mit COM1, LPT1, Temperaturfühler, Bus-Treiber, SRAM
und BIOS
-
CLK, Clock-Karte mit passiver Terminierung, IRQ-Test & Diagnose-Funktionen,
Alarm-Ausgang
-
SEPIA-Bus, Backplane mit 8/13(14) Steckplätzen für 42 oder 63
TE, mit Interrupt- und Waitstate-Controller
-
PW2, DC/DC-Wandler Versorgungsspannung, typ. 24 Volt DC, galvanisch getrennt,
max. 12 Ampere @ 5 Volt
-
BGT 3 HE Baugruppenträger (19" System Front/Wandhalter) in 42 TE,
63 TE oder 84 TE, oder alternativ:
-
TGH 3 HE Tisch-, oder Laborgehäuse (mit/ohne Lüfter) in 42 TE
o. 63 TE (4 HE Bauhöhe, Tiefe = 315 mm)
Erweiterungen
für das Host-System:
- NET,
Standard, Ethernet (Redirect über Windows-COM-Port), mit 15pol. VGA-Ausgang,
PS/2-Tastatur-Eingang
-
NET, Extended, wie vor, jedoch mit 16pol. Stecker für 2. VGA-Anschlussadapter
an ZVGA-ADAP Platine, Parallel-Betrieb möglich
-
ZVGA-ADAP, DC/DC-Wandler von +5 auf +12 Volt mit VGA-Verstärker zum
zusätzlichen Betrieb eines ext. LCD/TFT-Display
-
5" Zoll LCD/TFT VGA-Display 640x480 Pixel, auf 28 TE 3 HE ALU-Frontplatte
fertig vormontiert
-
7" Zoll LCD/TFT VGA-Display 800x480 Pixel, inkl. Fernbedienung, auf 40
TE 3 HE ALU-Frontplatte fertig vormontiert
-
IDE, IDE/ATA-Schnittstelle für CF-Karte (true ATA PIO 0..6 Betrieb),
40pol. IDE1-Port für SD-Erweiterung, siehe Option SDC
-
SDC, Erweiterung Interface-Adapter für SD-Karte als DIRVE1, mit 4
TE 3 HE ALU-Frontblende
-
RTC, Realtime Clock mit Akku, Time-Out WatchDog, 2. COM-Port, 2. LPT-Schnittstelle
-
TTY, 20mA Loop TTY-Schnittstelle (z.B. für SPS-Kommunikation), galvansich
getrennt, E/A passiv, geregelte 20mA Quelle
-
RSX, RS422 oder RS485 Schnittstelle (per Dip-Schalter wählbar), galvansich
getrennt, ESD-geschützt
-
RTY, RS422/485 und TTY 20mA Loop Schnittstelle, galvanisch getrennt (beide
Schnittstellen auch untereinander isoliert)
-
SEA, RS232 Erweiterung (COM 3) und dritte Parallel-Schnittstelle (AUX),
ohne RTC und WDC
-
MEM, Memory-Erweiterung bis 1 MB, zur ext. Zwischenspeicherung von Messdaten,
Speicherausbau je nach Anforderung
E/A-Karten für
Remote-I/O
oder
Host-Betrieb:
A/D
analog Input:
-
AD1, Analoge Messkarte, 16 Bit ADC 100 ks/s., 16 Kanal s.e., Messbereich
bipolar +/- 2 / 2.5 / 5 / 10 Volt
-
AD1, Analoge Messkarte, 16 Bit ADC 200 ks/s., 16 Kanal s.e., Messbereich
bipolar +/- 2 / 2.5 / 5 / 10 Volt
(andere
Ausführungen auf Anfrage)
D/A
analog Output:
-
DA1, 12 Bit DAC Karte, mit 2 Spannungsausgängen, Jumper für uni./bipolar
10 Volt
-
DA1, 12 Bit DAC Karte, mit 4 Spannungsausgängen, Jumper für uni./bipolar
10 Volt
-
DA1, 12 Bit DAC Karte, mit 2 Spannungsausgängen, Jumper für uni./bipolar
5 Volt
-
DA1, 12 Bit DAC Karte, mit 4 Spannungsausgängen, Jumper für uni./bipolar
5 Volt
Counter
- Zählerkarte, Echtzeit:
-
CNT, 2x 24(25) Bit Zählerkarte für TTL-Pulse und Inkremental/Winkelgeber,
mehrfach Parallelbetrieb triggerbar
(andere
Ausführungen auf Anfrage)
Relais
- Schaltkarte:
-
RL1, 1-fach Relais-Schaltkarte, ein UM-Kontakt 2 Ampere (125 VA), hohe
Isolation
-
RL2, 2-fach Relais-Schaltkarte, je ein UM-Kontakt 2 Ampere (125 VA) einzeln
isoliert, hohe Isolation
-
RL4, 4-fach Relais-Schaltkarte, je ein UM-Kontakt 2 Ampere (125 VA) einzeln
isoliert, hohe Isolation
-
RL8, 8-fach Relais-Schaltkarte, je ein UM-Kontakt 2 Ampere (125 VA) einzeln
isoliert, hohe Isolation
Optokoppler
- Input:
-
OI8-05, 8-fach Optokoppler-Eingang, 5 Volt DC bipolar, einzeln isoliert,
hohe Isolation
-
OI8-12, 8-fach Optokoppler-Eingang, 12 Volt DC bipolar, einzeln isoliert,
hohe Isolation
-
OI8-24, 8-fach Optokoppler-Eingang, 24 Volt DC bipolar, einzeln isoliert,
hohe Isolation
Optokoppler
- Input:
-
E32-05, 32-fach Optokoppler-Eingang, 5 Volt DC bipolar, byte-weise isoliert
-
E32-12, 32-fach Optokoppler-Eingang, 12 Volt DC bipolar, byte-weise isoliert
-
E32-24, 32-fach Optokoppler-Eingang, 24 Volt DC bipolar, byte-weise isoliert
Optokoppler
- Output Schaltkarte:
-
A32, 32-fach Optokoppler-Ausgang, unipolar, N-schaltend, gem. Minus-Pol,
byte-weise isoliert
-
A32, 32-fach Optokoppler-Ausgang, unipolar, P-schaltend, gem. Plus-Pol,
byte-weise isoliert
-
A32, 32-fach Optokoppler-Ausgang, bipolar, mit PhotoMOS Relais, ohne Vorzugspolarität,
byte-weise isoliert
Eigene Entwicklung
und hergestellt in 
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